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Die Wüstung Gershausen bei Altenstädt
Siehe auch: http://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/2742 Literatur: siehe Hessischer Heimatbund
von Georg Feige
Das einstige Dorf Gershausen lag südwestlich von Balhorn und 1 km südöstlich von Altenstädt an der Spöle, die am Wolfsholz bzw. Beerstall und Hattenhausen vorbeifließt und zwischen Naumburg und Elbenberg bei dem wüsten Ort Immenhausen in die Elbe mündet. Im Fritzlarer Güterverzeichnis von 1209 wird es (mit “Aldensteden”) als Yerdeshusen erstmalig erwähnt (Fritzlar hatte Anspruch auf den Zehnten). Mit einer Urkunde wird nachgewiesen, das Gershausen bereits 1353 wüst war. Dennoch dürften wenige Dorfbewohner noch zäh bis etwa 1400 ihren Heimatort nicht aufgegeben haben. Nach der Sitte der Zeit wurden Dörfer und Einzelhöfe niedergebrannt, Saaten zerstört, Viehherden geraubt, Gefangene gemacht, um Lösegeld zu erpressen, und nichts heil gelassen. Gershausen war eingezäunt in die Feldfluren von Balhorn, Altenstädt, Herberge und Hattenhausen. Am Ende blieben nur die Urdörfer Balhorn und Altenstädt. Das Gerücht, Altenstädt hätte zuvor als Gershausen existiert und wäre nach dessen Verwüstung an neuer Stelle wieder aufgebaut, ist auszuschließen.
Quelle: 1150 Jahre Alahstat - Aldenstede - Altenstädt 831-1981 von Georg Feige (1981)
 Foto: Abgesteckt: dort wo der Stab eingesetzt ist, stand die Kirche von Gershausen
Wüstung- Gershausen bei Altenstädt
von Werner Gerhold
Auf dem Messtischblatt Naumburg findet sich etwa 1 km südöstlich von Altenstädt der Flurname „Gershausen”, und auf einer Flurkarte aus dem vorigen Jahrhundert ist an dieser Stelle als Lagebezeichnung „Bei der alten Kirche” eingetragen. Als Kinder mussten wir alle in der Landwirtschaft mithelfen. Am interessantesten war es auf der „Alten Kirche am Mittelbusch“. Bei dem Rüben vereinzeln oder bei der Kartoffelernte fanden wir allerlei alte Scherben, die wir sammelten und auch als Lehrmaterial mit in den Geschichtsunterricht nahmen. Auf was für einen geschichtlich interessanten Acker wir gearbeitet hatten, konnten wir damals noch nicht wissen. Mein Vater Johannes Gerhold war schon früher beim Pflügen auf große, augenscheinlich ortsfremde Sandsteinquader gestoßen. Als er im Herbst mit einem neuen Schlepper und Pflug besonders tief ackerte, entdeckte er zahlreiche Knochen, Schädelreste und Tonscherben. Außerdem fand er noch eine große, behauene Sandsteinplatte mit einer kreisrunden Öffnung. Er kam zu dem Schluss, dass er hier auf die Reste einer alten Siedlung gestoßen sei und markierte die Fundstellen. Im Dezember 1964 wurde mit tatkräftiger Unterstützung von Johannes Gerhold eine kleinere Grabung vorgenommen, die von Frau Irmgard Most dokumentiert wurde. Auf dem leicht nach Nordosten abfallenden Gelände war ein kleines Plateau zu erkennen, welches Gerhold als den Friedhof bezeichnete. Daneben fanden sich zahlreiche Kalkbrocken und große Sandsteine, die wohl von der ehemals neben dem Friedhof gelegenen Kirche oder Kapelle stammten. Hier hatte Gerhold auch die durchbohrte Platte gefunden. Es handelt sich hierbei um die Bruchstücke einer ehemals wohl rechteckigen Sandsteinplatte von etwa 12 cm Stärke. Um die sauber gearbeitete runde Öffnung von 15 cm Durchmesser ist im Abstand von 3 cm eine Kreislinie eingemeißelt und die zwischen Öffnung und Kreis liegende Fläche zu einem Wulst geschliffen. Die Bedeutung dieses Steines ist unklar. (Es könnte sich um einen Seelenstein oder um den Abschlussstein aus dem Glockenturm der Kirche handeln, wobei das Glockenseil durch die Öffnung geführt wurde).Die übrigen Sandsteinquader wiesen nur zum Teil geringe Bearbeitungsspuren auf. Das gesamte Feld war, soweit die ausgeackerten Sandsteine den Bereich der ehemaligen Häuser anzeigten, mit Scherben übersät, deren nähere Bestimmung Herr Rektor a. D. Haarberg, Niedenstein, freundlicherweise übernommen hat. Die Keramik verteilt sich über einen Zeitraum von etwa vier Jahrhunderten. Es überwiegen die Scherben aus dem 12. und 13. Jh. Aus dem 13. Jh. fanden sich vor allem ausgeprägte Randstücke der sog. „blauen Ware” aus grobgekörnten, hellblau bis schwarz gebranntem Ton. Es handelt sich dabei um Bruchstücke von schmucklosen, dickwandigen Kugeltöpfen, wie sie als Gebrauchsgeschirr in jener Zeit üblich waren. Bis zum Beginn des 14. Jh. wurden vorwiegend Kugeltöpfe zum Kochen verwendet. Sie wurden mit den gewölbten Böden direkt in die Glut oder die heiße Asche gestellt. Bei den Scherben aus dem 13.Jh. waren zahlreiche wuchtige Henkel mit einfacher Rillenverzierung aus ebenfalls grobem aber weißem Material. Die gefundenen Bodenstücke lassen sich in die Zeit des 14. bis Anfang 15. Jh. datieren. Sie sind handgeformt und haben meist einen durch Fingerkuppeneindrücke nach außen gewölbten Wulstrand. An einzelnen Scherben aus dieser Zeit lassen sich noch Spuren einer grünen Bleiglasur feststellen. Außerdem finden sich hier auch öfters Gurtfurchenverzierungen. Das Bruchstück eines offenbar enghalsigen, schlanken Gefäßes (gotischer Steinzeugkrug) zeigt eine sehr schöne ornamentale, aufgeworfene Verzierung. Eine in derselben Technik verzierte Scherbe wurde auf dem Gelände der ehemaligen Burg in Naumburg gefunden. Die Scherben aus dem 14. und 15. Jh. bestehen durchweg aus grauem, feinkörnigem, hart gebranntem Ton. Jüngere Scherben wurden nicht mehr gefunden. Zu erwähnen wären noch zwei kleine Scherben aus fränkischer Zeit (800-900), die jedoch nicht unbedingt auf eine Besiedlung dieses Platzes zu der Zeit schließen lassen. Da sowohl Altenstädt (Alahstat in pago Hassorum, 831) als auch Herberge und Gershausen (Wüstung) fränkischen Ursprungs sind, können die Scherben zufällig hierher gekommen sein. Da es sich bei der bisher beschriebenen Keramik nur um einzeln aufgelesene Bruchstücke handelt, ist es nicht möglich, daraus Gefäße zu rekonstruieren. Es gelang jedoch, einen Kugeltopf wiederherzustellen, der wahrscheinlich erst beim Ackern zerschlagen wurde, denn es fanden sich noch etwa zwei Drittel des Randes und große Teile der Wand und des Bodens. Das ganze Gefäß ist sehr primitiv gefertigt, nur der Rand ist sauber geformt, alles Übrige ungleichmäßig geknetet. Der scharf abgeknickte, beinahe geradlinige Rand und die Art des Materials, poröser, schwarzer Ton, schlecht gebrannt, deuten auf das 11. Jh. hin. Auf dem als Friedhof bezeichneten Gelände wurde ein etwa 60 cm tiefer Suchgraben ausgehoben. Der Boden bestand aus leichtem, lößartigem Lehm, der nach unten hin sandiger wurde. Bei der Erweiterung des Grabungsloches fanden sich sehr bald Gebeine. Mit großer Sorgfalt wurde als erstes eine Doppelbestattung freigelegt. Es handelte sich augenscheinlich um ein etwa 160 cm großes derbknochiges, weibliches Skelett. Darauf lagen die Gebeine eines ungefähr vier bis sechsjährigen Kindes, die Beckenknochen auf dem Becken der Mutter, der Kopf auf ihrem Schlüsselbein. Die Hände der Mutter lagen auf der rechten Leiste übereinander. Beide Schädel waren weitgehend zerstört, die übrigen Knochen jedoch noch recht gut erhalten. Etwa einen Meter daneben fand sich das Skelett eines weiteren Kindes von etwa acht bis zehn Jahren. Der Schädel dieses Kindes wurde vorsichtig aus dem Boden herausgelöst und einer anthropologischen Untersuchung zugeführt. Alle Skelette lagen ausgestreckt in West-Ost-Richtung, mit den Füßen nach Osten weisend. Anhand einiger Scherben, die unmittelbar zwischen den Gebeinen gefunden wurden (und wahrscheinlich beim Zuschaufeln der Gräber mit in die Grube geraten sind), lässt sich die Zeit der Bestattung am Ende des 12. bis Anfang des 13. Jh. vermuten. Der gleichzeitige Tod von Mutter und Kind und noch weitere Knochenfunde von Kindern lassen den Schluss zu, dass es sich um Opfer einer Seuche handelt. Die sorgfältige Bestattung lässt demgegenüber einen gewaltsamen Tod durch Kriegseinwirkung unwahrscheinlich erscheinen. Da Dilich in seiner „Hessischen Chronica” von einer „geschwinden pestilenzischen Sucht" im Jahre 1186 berichtet, wäre hier wohl eine Gedankenverbindung gegeben. Da die Freilegung weiterer Skelette in diesem kleinen Rahmen leider nicht möglich war und den Gesamtbefund wohl auch nicht wesentlich verändert hätte, wurde die Grabung abgeschlossen. Die bis jetzt gemachten Beobachtungen, insbesondere die Datierung der Scherbenfunde, werden durch die leider nur spärlich vorhandenen Urkunden bestätigt. Die ersten urkundlichen Hinweise auf Gershausen finden wir im Hasungen Archiv. Dort wird von 1219 bis 1245 eine „curia Gershusen”, d. h. Sitz einer klösterlichen Güterverwaltung angeführt. Dass das Dorf jedoch wesentlich älter ist, beweisen schon die zahlreichen Scherbenfunde aus dem 11. und 12. Jh. In dieser Zeit hat sich wohl auch der ursprüngliche Name „Gerhardeshusen” in Gershausen abgeschliffen. Über die folgenden zwei Jahrhunderte liegen keine Urkunden vor. Einen kleinen Hinweis können wir bei W. Dilich finden. Er schreibt 1605 u. a.: „Es ist aber Naumburg in Kriegszeiten von vier nunmehr verwüsteten Dörfern mit Namen Geisenhagen, Herberge, Gerßhausen und Welberg erbaut.” Diese an sich recht unbestimmte Zeitangabe lässt sich anhand der Naumburger Stadtgeschichte etwas genauer festlegen. Die ersten Siedlungen im Schutz der Naumburg entstanden um 1200-1260 erhielt Naumburg Stadtrechte. Aus Dilichs Angaben lässt sich entnehmen, dass Gershausen zu dieser Zeit zum Mainzer Amt Naumburg angehörte. Ein Teil der Bewohner hat wahrscheinlich den Schutz der Burg gesucht. Eine weitere Möglichkeit ist die, dass die arbeitsfähigen Männer aus den genannten Dörfern zu Dienstleistungen beim Bau der Befestigungsanlagen herangezogen wurden und sich bei der Gelegenheit mit ihren Familien dort ansiedelten. Erst 1403 taucht der Name Gershausen wieder in einer Urkunde auf, und zwar in fritzlarischen Beschwerden. Bereits 1457 wird in den Urkunden des Elberberger Archivs Gershausen nur noch als Wüstung bezeichnet. Im Naumburger Salbuch von 1654 ist „Gehrhausen” oder „Giershausen” nur noch als Flurname in der Naumburger und Altenstädter Gemarkung zu finden. Die Kirche wird noch erwähnt; sie stand unter dem Patronat des Mainzer Johannisstiftes. Lehnsherren waren zu der Zeit schon die von Buttlar In einem Lehnsbrief aus dem Jahre 1796 heißt es u. a. "lch, Georg, Friedrich v. Buttlar, als jetziger Ältester des Hundtschen Stammes zu Kirchberg, thue kund und bekenne kraft dieses Briefs, daß ich belehnt habe. Mit zwey und drey Viertel Acker, Wiesen und Land zu Gershausen im Korbach, am Wege, der von Altenstädt nach der alten Kirche gehet, gelegen". Ob zu der Zeit noch Reste dieser Kirche standen oder ob es sich nur um die Bezeichnung eines Ackers handelte, geht aus dieser Urkunde leider nicht hervor. Nur der Vollständigkeit halber sei hier noch ein Auszug aus der Katastervorbeschreibung der Steuer-Recifikationsakte Altenstädter von 1807—1819 wiedergegeben. Es heißt dort u. a.: „Der Name Altenstädt wird aus den Zeiten des Dreißigjährigen Krieges, worin der allein hier gestandene adeliche Hof mit dem nahe dabey gelegenen Dorfe Gershausen der Sage nach von Kaiserlichen Truppen abgebrannt und verwüstet seyn soll. Die ohne Obdach gebliebenen Einwohner jenes Ortes hätten sich darauf, bey ruhiger Zeit, beratschlagt, wo sie einen neuen Wohnort aufbauen wollten, und den Vorsatz gefaßt, auf die alte Stätte (die abgebrannte Stelle) zu bauen, und dem neuen Dorfe den jetzigen Namen Altenstaett bey gelegt." Die oben angeführten Urkunden widerlegen diese Zeitangabe. Der Irrtum beruht auf der noch heute verbreiteten Meinung, alle uns als Wüstungen bekannten Orte seien im 30jährigen Krieg zerstört worden. Es ist jedoch nachgewiesen, dass die meisten Wüstungen schon vor dem 30jährigen Krieg entstanden sind, und zwar vorwiegend im 11. und 15. Jh. teils durch Kriegseinwirkung, teils durch Abwanderung der Bewohner in die benachbarten Städte. Die Pest oder andere Seuchen forderten im Mittelalter zwar unzählige Todesopfer, brachten aber wohl kaum ganze Dörfer zum Aussterben. Welches die Ursache davon war, dass Gershausen wüst wurde, lässt sich leider nicht mehr mit Sicherheit feststellen.
W. Dilich, Hessische Chronica, 1605. H. Reimer, Hist. Ortslexikon für Kurhessen, 1926. Die Bau- und Kunstdenkmäler in Hessen. Kreis Wolfhagen, 1937. K. E. Demandt, Geschichte des Landes Hessen, 1959. G. Landau, Hist. top. Beschreibung der wüsten Ortsschaften in Hessen, 1858. Rectificationsrepositur Nr. 12. Amt Naumburg. Acta betr. die Steuer-Rectification der Gemeinde Altenstädt, 1807 bis 1819 ( Staatsarchiv Marburg) Stein von Gershausen (Seelenlochstein oder Glockenseilöffnung?) Kugeltopf (restauriert) Höhe 16 cm, Randdurchmesser außen 15 cm innen 10 cm
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Wüstung Gershausen: aus: geschichtsverein-bademstal.de/historisches/wuestungen/gershausen
Die Wüstung Gershausen liegt westlich der von Balhorn kommenden Spole auf einem Gleithang in der Gemarkung von Altenstädt, dicht an der Gemarkungsgrenze zu Balhorn. Der Wüstungsplatz trägt heute den Flurnamen „Bei der alten Kirche“ und dehnt sich auf etwa 260 mal 80 Meter aus. Kalk- und Sandsteinbrocken, Mörtelstücke, Knochen, Schädelreste und zahlreiche Gefäßscherben bezeugen als archäologische Funde die frühere Siedlung mit ihrer Kirche und dem Friedhof. Hervor zu heben ist eine behauene Sandsteinplatte mit einer runden Öffnung, die als Abschlussstein aus dem Glockenturm der Kirche gedeutet wird. Durch die Öffnung könnte einst das Glockenseil geführt worden sein. Es gelang, aus Gefäßscherben einen Kugeltopf aus dem 11. Jh. zu restaurieren.
Die Keramikfragmente lassen sich ins 9. oder 10. Jh., überwiegend ins 12. und 13. Jh. bis ins 15. Jh. datieren. Die Mehrzahl der Ortsnamen mit der Endung -hausen, meist in Verbindung mit einem Personennamen, soll im Zeitraum zwischen 650 und 750 entstanden sein. Gershausen scheint also schon im Frühmittelalter gegründet worden zu sein. Ob das Dorf allerdings kontinuierlich bis ins Spätmittelalter bewohnt war, muss offen bleiben.
1209 wird Gershausen erstmals urkundlich im Besitzverzeichnis des Petersstifts Fritzlar genannt. Das Stift erhob den Zehnten zu Yerdeshusen beziehungsweise in Gertshusen, wie der Ortsname im Verzeichnis von 1310 überliefert ist. Von 1219 bis 1245 wird Gershausen im Archiv des Klosters Hasungen als curia Gershusen, das heißt als Sitz einer klösterlichen Güterverwaltung erwähnt. In einem Bericht Bischof Konrads II. von Hildesheim über die Wunder der heiligen Elisabeth von 1235 wird ein Rutardus de Gerharteshusen genannt.
Über die folgenden zwei Jahrhunderte schweigen die Schriftquellen. Wilhelm Dillich schreibt in seiner hessischen Chronik, dass Naumburg in Kriegszeiten von Bewohnern aus vier verwüsteten Ortschaften - darunter auch Gershausen - erbaut worden sei. Wahrscheinlich hat in der Mitte des 13. Jh. ein Teil der Bewohner Gershausens den Schutz der um 1200 entstandenen Stadt gesucht. Erst 1403 taucht der Name des Ortes wieder urkundlich auf, und zwar in einer Fritzlarer Beschwerde. 1441 war das Dorf bereits wüst, denn ein landgräfliches Gericht sprach Reinhard von Dalwigk seine Rechte an der Wüstung Gershausen zu. Auch in Urkunden des Elberberger Archivs von 1457 wird Gershausen nur noch als Wüstung bezeichnet.
Im Naumburger Salbuch von 1654 ist Gershausen nur noch als Flurname in der Altenstädter Gemarkung zu finden. Die Kirche wird allerdings noch erwähnt. Sie stand unter dem Patronat des Mainzer Johannisstiftes. Lehnsherren waren zu dieser Zeit schon die von Buttlar. In einem Lehnsbrief von 1796 heißt es: „Ich, Georg Friedrich von Buttlar, als jetziger Ältester des Hundischen Stammes zu Kirchberg, thue kund und bekenne kraft dieses Briefes, dass ich belehnt habe ... mit zwey und drey Viertel Acker, Wiesen und Land zu Gershausen im Korbach, am Wege, der von Altenstädt nach der alten Kirche gehet, gelegen ...“
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