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Altenstädter Familienbuch

Familienbuch_TitelbildEinwohner- und Familienbuch Altenstädt von Mario Arend
1650 - 1900

mario-arend-bildEs ist schön, dass die intensive und beachtenswerte Recherchearbeit von Mario Arend trotz seines viel zu frühen Todes in 2013 in einem Buch seine Vollendung gefunden hat.
Der Dank gilt hier insbesondere seinem Bruder Andreas, der mit Engagement und der Hilfe weiterer Unterstützer (siehe Vorwort) für die Realisierung gesorgt hat.

Das Buch kann für 19,50 € erworben werden, ist aber ausverkauft! Dennoch werden Bestellungen aufgenommen, ab 10 bestellter Bücher wird nachgedruckt.
 - Erscheinungsdatum 16.11
 - A4-Buch mit 896 Seiten
Bestellungen bitte an Bernd Ritter,
Tel. 0561-490-14189 oder E-Mail.

Das Vorwort zum Buch:
“Als wir noch Kinder waren, haben mein Bruder Mario und ich die Ferien in Altenstädt verbracht. Wir wohnten in dem Elternhaus unseres Vaters Willi Arend, in der Naumburger Straße 19 bei Gisela und Georg Arend. Damals hatten sie noch Kühe und Schweine und wir durften beim Füttern der Tiere mithelfen. Wir warfen die Dickwurzeln durch den Häcksler und fütterten damit die Schweine. Den Kühen gaben wir das frische Gras und das Schrot  in die Tröge.
Für mich sind das Erinnerungen, die ich nicht missen möchte.

In den vergangenen  letzten Jahren, in denen mein Bruder und ich nach Altenstädt gekommen sind, haben wir dann immer im Haus meiner Tante Änne Briel in der Schillerstrasse 10 übernachtet. Mein Bruder hatte zu ihr ein sehr gutes Verhältnis, das kam sicherlich auch dadurch, dass sie Ihm viel aus der Vergangenheit erzählen konnte. Wer früher wo gewohnt hat, wer in welchem Jahr geboren ist usw.
Unsere Tante hat einfach ein sehr gutes Zahlengedächtnis.

Mein Bruder Mario hat sich schon sehr lange mit der Ahnenforschung beschäftigt und so hatte er sehr viel Freizeit in sein Hobby investiert. Er hat von meinen Eltern über 800 direkte Vorfahren herausgefunden und dafür deutschlandweit in Archiven und alten Kirchenbüchern geforscht. Altenstädt und die nahe Umgebung waren durch die Herkunft unseres Vaters somit auch sein Spezialgebiet. So ist dieses Familienbuch
entstanden. Hier hat mein Bruder seine ganze Leidenschaft mit hinein gebracht.
 
Im Jahre 2003 führte er zusammen mit Bernd Ritter in Altenstädt das „Ritter-Treffen“ durch, zu dem auch Personen aus England angereist waren, welche in Altenstädt Vorfahren hatten. Mit viel Fachwissen über die Entstehung und den Verlauf seiner Geschichte von Altenstädt hielt er im Jahre 2006 die Festrede zur 1175 Jahrfeier. Laut Bernd Ritter waren viele Altenstäder Bürger ihm für dieses Engagement sehr dankbar.

Sicherlich hätte mein Bruder dieses Buch gerne den Altenstädter Bürgern selbst vorgestellt und  veröffentlicht, aber leider ist er im März 2013 an einem Krebsleiden verstorben. Somit habe ich die Initiative ergriffen, das fast fertige Buch mit über 850 Seiten auf seinen Notebook an Herrn Martin Kugler aus Balhorn zu übergeben, da es noch nicht für den Druck ganz fertig gestellt war. Es fehlten noch einige Kleinigkeiten, die mein Bruder nicht zum Abschluss bringen konnte.
 
An dieser Stelle möchte ich mich bei allen bedanken, die diese Altenstädter Familienbuch durch ihre fachliche und persönliche Unterstützung begleitet und zu ihrem Gelingen beigetragen haben. Besonders möchte ich mich ganz herzlich bei Herrn Martin Kugler bedanken. Er übernahm die umfangreiche Nachbearbeitung dieses Buches.
Des Weiteren möchte ich mich bei Herrn Pfarrer Stefan Kratzke ganz herzlich bedanken, der meinem Bruder bei
seiner Arbeit sehr geholfen und unterstützt hat.

Ich freue mich darüber, dass ich das „Lebenswerk“ meines Bruders durch die Herausgabe dieses Buches auf den richtigen Weg gebracht habe. Er hat in dieses Werk sehr viel Leidenschaft und Zeit investiert.
Mögen wir ihm alle für dieses Buch danken.

Breuberg/Sandbach im August 2014
Andreas Arend”

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Am 16.11. war es soweit:
Nach dem Jubiläumsgottesdienst des Posaunenchores (50 Jahre PCA) wurde das Buch ausgegeben, nachdem es Pfarrer Stefan Kratzke in der Kirche angekündigt hatte.
Mit dabei:
Martin Kugler, Andreas Arend und Änne Briel

Familienbuch_Umschlag

Pressebericht in der HNA vom 22.11.2014:
Neues Familienbuch
Enorme Fleißarbeit: Den Altenstädter Ahnen auf der Spur
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Altenstädt. Es geht auch um Mord und Totschlag, vor allem aber um die Einwohner Altenstädts in der Zeit von 1650 bis 1900. Das neue Familienbuch ist eine Fundgrube für Ahnenforscher.

Raue Zeiten hat Altenstädt in seiner langen Geschichte erlebt, auch Mord und Totschlag. Der Fleißarbeit von Mario Arend ist es zu verdanken, dass die heutigen Bewohner des Ortes von Gräueltaten der Vergangenheit erfahren, aber auch von weniger Spektakulärem.
Dazu hat der Südhesse Mario Arend, dessen Vater aus Altenstädt stammt, und der sich brennend für Ahnenforschung interessierte, die alten Kirchenbücher aus der Zeit von 1650 bis 1900 gesichtet und die Grundlage für das „Einwohner- und Familienbuch Altenstädt“ geschaffen. Als Mario Arend 2013 im Alter von 52 Jahren starb, stand sein Werk kurz vor der Vollendung. Sein Bruder Andreas nahm sich des Projektes an, holte den erfahrenen Heimatgeschichtler Martin Kugler aus Balhorn dazu, der die Nachbearbeitung und Fertigstellung des Buches erledigte. 

Nun liegt das fast 900 Seiten dicke Werk druckfrisch vor. Neben Geschichtsvereinen und Genealogen ist es vor allem für die an ihrer Familiengeschichte interessierten Altenstädter interessant. Dazu gehört ohne Zweifel auch Bernd Ritter. Er hat im Buch seinen Vorfahren nachgespürt und ist im Stammbaum der Familie auf Theiß Ritter gestoßen, den im Frühjahr 1650 ein übles Schicksal ereilte: Er wurde von seinem Nachbarn Riccus Strippelmann nach einem Streit mit einem Knüppel erschlagen.

Die Pfarrer haben in den Kirchenbüchern über die Jahre eben nicht nur rein verwaltungsmäßige Vorgänge wie Hochzeiten und Taufen festgehalten, sondern auch Vermerke über weltliche Besonderheiten wie Straftaten oder Brände.

Und so besteht das Familienbuch nicht nur aus Namen mit den dazu gehörenden Daten wie Geburts- und Todestag, Hochzeit und Kinder sowie Querverweisen zu anderen Familienangehörigen. Es finden sich immer wieder Stellen, die einen Blick in Altenstädter Geschichte eröffnen. Und Dank der Mitarbeit von Arends Tante Änne Briel sind aus neuerer Zeit auch viele überlieferte Spitznamen festgehalten.

Interessante Lektüre: Bernd Ritter blättert in seinem Exemplar des Einwohner- und Familienbuches. Foto:  Norbert Müller

Das Einwohner- und Familienbuch gibt es zum Preis von 19,50 Euro beim früheren Ortsvorsteher Bernd Ritter,
0561/490-14189, und über www.altenstaedt.de.

Von Norbert Müller

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