Feuerwehr Altenstädt- Team 50plus: Wasserentnahme am Hochbehälter erneuert. Schon seit einiger Zeit war die Funktion der Wasserentnahme am 1954 erbauten Hochbehälter nicht mehr Intakt. Ein weiteres Manko war, die Wasserentnahme war nur mit einer TS(Tragkraftspritze) möglich. Mit dem Löschfahrzeug war eine Zufahrt zur Wasserentnahmestelle nicht möglich war. Diese Probleme konnten in einer kurzfristigen Aktion beseitigt werden. Die Wasserentnahme wurde Instand gesetzt und an die Zufahrtstraße verlegt.
Die gesamten Baggerarbeiten wurden vom Bauhof der Stadt ausführt, da das gesamte Erdreich damals angefüllt wurde, stellten sich hier jedoch einige Schwierigkeiten ein. Was wiederum dazu führte das noch allerhand "Baggerarbeiten mit Kreuzhacke und Schippe" erledigt werden mussten. Dies, das verlegen der neuen Rohre und weitere Instandsetzungsarbeiten wurden vom Team 50plus in Eigenleistung ausgeführt. Das Material wurde von einem Mitglied der Feuerwehr beschafft. Die Materialkosten von der Stadt übernommen. Zuvor war von 50plus noch die defekte Zugangstür zum Hochbehälter erneuert, Büsche, Bäume und allerlei Gestrüpp im Zugangsbereich zurück geschnitten und entsorgt worden. Einige Landwirtschaftliche Anhänger sind dabei abgefahren worden. Insgesamt wurden für die gesamte Aktion 91 Stunden benötigt. Warum benötigen wir auch heute noch diese Wasserreserve ? Da wir in Altenstädt über keine öffentlichen Gewässer im Ort verfügen, was ein Nachteil aber auch ein Vorteil (bei Hochwasser) sein kann, ist eine Löschwasserreserve erforderlich. Diese Reserve wurde bereits in den 50er Jahren, mit einem Hochbehälter auf der Höhe und zwei Zisternen im Ortskern, angelegt. Gerade im Neubaugebiet auf der Höhe ist das vom Ippinghäuser Hochbehälter gespeiste Wassernetz bereits bei einer Pumpenleistung von 60 % erschöpft. Bei jedem Einsatz mit einem hohem Löschwasserbedarf, sind diese Reserven dringend erforderlich Das Team 50plus hat mit dieser Aktion, ihr seit Jahren durchgeführtes "Engagement für die Allgemeinheit", auch in 2004 fortgesetzt. (Text und Foto aus :Naumburger Nachrichten, November 2004)
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