Altenstädt -
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Dorfbeschreibung 1966

Dorfbeschreibung Altenstädts
aus dem Heimatbuch Wolfhager Land 1966, I. Teil
Herausgeber: Pädagogischer Arbeitskreis

Altenstädt
ALTENSTAEDT wurde bereits im Jahre 831 als “Alahstat” (Ort des Heiligtums) erwähnt. Zu diesem Ort des Heiligtums gehört ganz sicher der 1,5km entfernte, heute in der Gemarkung Wolfhagen liegende “Rauensteine”. Im Altgermanischen bedeutet die Silbe “Rau” soviel wie Gericht. Eine Opfermulde auf dem 5,20m hohen und damit höchsten der 4 Felsen auf der Bergkuppe deutet ebenso auf eine altgermanische Opfer- und Gerichtssäule hin, wie ein unterhalb dieser auf 1m Höhe nach Süden gerichteter, aber schwer sichtbarer Wolfskopf.
Doch war schon vorher die Abtei Prüm an der Mosel hier begütert, trat aber 815 ihren Besitz an das Kloster Fulda ab. Ein Schloss, das sich ehemals hier befand und als “Castrum Alstat” von Erzbischof Adalbert von Mainz (1111-1137) erworben wurde, wird bereits 1791 als zerfallen erwähnt. Heute besitzt Altenstädt eine Jugendherberge (Heinrich-Schröder-Haus) und ein Erholungsheim (Engelbrechts).
Leistungen nach 1950:
 - Gestaltung einer Grünanlage
 - Kinderspielplatz
 - Straßen- und Feldwegebau
 - Entwicklung des Fremdenverkehrs

Ein nach Süden in 1 m Höhe als Petroglyph eingeritzter Tierkopf an diesem Basaltfelsen könnte belegen, dass die Rauen Steine als Tieropferstätte in der Jungsteinzeit diente.

Die “Rauen Steine” im Jahr 2009 (26.7.): heute versteckt im Wald.
Rechts: Sina Ritter und Anne Bausen haben den höchsten Stein bestiegen!

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