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Regionalwettbewerb “Unser Dorf hat Zukunft” 2008 - Altenstädt wird Dritter!
Super: Altenstädt erneut auf dem Podest Beim Dorf-Wettbewerb “Unser Dorf hat Zukunft” hat Altenstädt den 3. Platz von 20 Teilnehmern im Landkreis Kassel belegt - ein tolles Ergebnis. Das bedeutet auch 1.000 € für die Dorfgemeinschaftskasse Danke allen Helfern!
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2008
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Ort
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1.
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Hümme
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2.
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Breuna
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3.
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Altenstädt
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4.
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Die restlichen Teilnehmer wurden nicht mehr abgestuft und erhalten die Platzierung 4: Deisel, Istha, Riede, Wettesingen, Eschenstruth, St.Ottilien, Wickenrode, Kelze, Martinhagen, Hombressen, Ostheim, Nieste, Heisebeck, Friedrichsfeld, Lippoldsberg, Vernawahlshausen, Philippinenburg/-thal
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Altenstädt nimmt als “Titelverteidiger” wieder teil Der Dorf-Wettbewerb heißt jetzt “Unser Dorf hat Zukunft” und findet wieder in 2008 auf Regionalebene statt (2009 Landesebene, 2010 Bundesebene). Die Auftaktveranstaltung fand im Dezember 2007 in Altenstädt statt (siehe weiter unten). In der Ortsbeiratssitzung am 21.1.08 entschied der Ortsbeirat einstimmig, wieder mitzumachen. Nun muss die Anmeldung bis zum 1.3.2008 mit entsprechend ausgefüllten Fragebögen erfolgen. Die Bewertung vor Ort erfolgt dann im Sommer - siehe auch alles Rund um den Wettbewerb unter www.rp-kassel.de
Ortsbegehung am 3.9.2008! Die Bewertungskommission wird am 3.9. von 15.30Uhr bis 17.00Uhr Altenstädt “unter die Lupe nehmen”. Treffpunkt ist im Dorfgemeinschaftshaus. Bereits jetzt wird gebeten, sich den Termin vorzumerken, möglichst beim Rundgang mit dabei zu sein und das eigenen Grundstück und ggf. vorhandene Patenschaften zu pflegen. Auch Anregungen den Besuch betreffen werden gerne entgegengenommen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an der Begrüßung und dem anschließendem Dorfbegang teilzunehmen.
Dorf mit Zukunft HNA-Bericht vom 15.12.2007 Startschuss für den 33. Wettbewerb im Landkreis Kassel
ALTENSTÄDT. Den Startschuss für den 33. Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" im Landkreis Kassel 2008 gab jetzt Landrat Dr. Udo Schlitzberger. Die Kreissiegergemeinden qualifizieren sich dann im Folgejahr für den Wettbewerb auf Landesebene, die Landessieger wiederum 2010 für den Bundeswettbewerb.
Sieger 2005: Ortsvorsteher Bernd Ritter erklärte, warum Altenstädt im vergangenen Jahr den Kreisentscheid gewann. Foto: zih
Dr. Udo Schlitzberger während der offiziellen Auftaktveranstaltung in Altenstädt: "In den Dörfern und kleinen Stadt- sowie Ortsteilen im Landkreis Kassel gibt es genügend Gründe, sich wohl zu fühlen. Allerdings gibt es auch genügend Anknüpfungspunkte zum Erhalt und Weiterentwicklung der dörflichen Strukturen."
Anmeldeschluss im März Der Landrat weiter: "Angesichts der auch in unserem Landkreis feststellbaren Folgen des demografischen Wandels bietet der Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" gute Chancen, auch kleine Orte lebens- und liebenswert zu erhalten." "Angesichts der auch in unserem Landkreis feststellbaren Folgen des demografischen Wandels bietet der Wettbewerb Unser Dorf hat Zukunft gute Chancen, auch kleine Orte lebens- und liebenswert zu erhalten." Dr. Udo Schlitzberger Landrat 126 Orte gehören zum Landkreis Kassel, von denen exakt 100 nach den vorgegebenen Kriterien teilnehmen können: Orte mit überwiegend dörflichen Charakter bis zu 3000 Einwohnern. Im vorigen Jahr beteiligten sich 24 Landkreisgemeinden. Anmeldeschluss für den Wettbewerb ist der 1. März 2008, die Teilnahme ist kostenlos. Auf die Sieger des Regionalentscheides, die Bewertung durch eine Jury fällt im Herbst 2008, warten Geldpreise bis zu 3000 Euro. Abteilungsleiter Dorf- und Regionalentwicklung Peter Nissen vom zuständigen Amt für den ländlichen Raum mit Sitz in Hofgeismar: "Mit dem Wettbewerb Unser Dorf hat Zukunft sollen besondere Leistungen zur Bewahrung und Weiterentwicklung der Vielfalt örtlicher Lebensformen und Siedlungsstrukturen sowie der individuelle Charakter des jeweiligen Dorfes herausgestellt werden." Impulse für Aktivitäten Dazu gehört nicht nur das Erscheinungsbild des Dorfes und der sie umgebenden Landschaft. Sondern auch die örtliche Wirtschaftskraft, Lebensqualität, ökologische Aspekte sowie soziale Organisation. Dieser ganzheitliche Ansatz soll Impulse für bürgerschaftliche Aktivitäten in gemeinschaftlicher Verantwortung geben. Nissen: "Der Wettbewerb soll Anstoß zu Eigeninitiative und zur Dorfgestaltung geben und dient damit der Verbesserung der Lebensqualität." Wie ein Sieger aussieht und wie das geschafft wurde, bekamen die anwesenden Vertreter vieler Gemeinden vom Altenstädter Ortsvorsteher Bernd Ritter in Wort und Bild demonstriert. Altenstädt gewann im Jahr 2007 in der A-Kategorie den ersten Platz. Auch Simmershausen präsentierte sich während der Veranstaltung. (zih)
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Peter Nissen
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Stefan Hable
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Udo Schlitzberger
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Bewertung:
Altenstädt am 3.9.2008 bewertet
Nach 2005, 2002 und 1999 tritt Altenstädt zum dritten Mal und nun als Titelverteidiger beim Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ auf Landkreisebene an. Am 03.09. nahm nun die 5-köpfige Bewertungskommission unter Leitung von Herrn Görlitz das Dorf wieder unter die Lupe. Treffpunkt war diesmal das Dorfgemeinschaftshaus. Bernd Ritter gab eine kurze Präsentation und ging insbesondere auf das ein, was sich seit der letzten Bewertung noch getan hatte – und das war einiges, wie z.B. der Bau der Grillhütte oder die Projekte Bürgerladen und Betreuungskonzept. Allerdings spielte das Wetter diesmal nicht mit, so dass anstelle eines Traktors Manfred Pfennig spontan das Feuerwehrauto zur Verfügung stellte. Doch erst einmal ging es zu Fuß in Richtung Dorfplatz, vorab einen kleinen Abstecher in die Metzgerei Döring machend. Im Kinderland Kunterbunt präsentierte Claudia Arend den aktuellen Stand des “Kinderland Kunterbunt”, deren Räumlichkeiten gerade frisch renoviert waren. Jochen Haase berichtete vom Heinrich-Schröder-Haus und von der ersten Altenstädter Kunstausstellung. Auf dem Dorfplatz mit seinen vielfältigen Funktionen und Angeboten ließ es der Dauerregen nicht zu, einen belebten Dorfmittelpunkt zu präsentieren, dafür aber wurde von Altenstädter Jugendlichen das Buswartehäuschen unter Anleitung von Tanja Köhler frisch gestrichen, nachdem es vor kurzem mit Kritzeleien von Unbekannt verunstaltet wurde. Weiter ging es mit dem Feuerwehrauto durch das gesamte Dorf, wobei unterwegs Yvonne Franke vom Betreuungs- und Björn Gerhold vom Erste-Hilfe-Konzept berichte-ten. Ein besonderes Projekt wurde der Kommission auf dem Festplatz im Semmet vorges-tellt: Die fertig gestellte, kurz vor der Einweihung stehende Grillhütte mit Toilettenanlage in Eigenleistung und mit eigenen Mitteln finanziert. Hintergrundinformationen gab Hausmeister und Bauleiter Werner Gerhold. Silke Ritter berichtete von den außerordentlich erfolgreichen Kinderbibelwochenenden und dem lebendigen Adventskalender. Am Nascharten vorbei kam man schließlich zur letzten Station, dem erst zwei Jahre alten Gewerbegebiet „Hinter der Hute“. Dort hatten Arends von der Zimmerei Arend einen kleinen Imbiss serviert und Reiner Arend berichtete vom Handwerksbetrieb ebenso wie Benjamin Kimm von der Firma Küchen-Kimm. Ortsvorsteher Bernd Ritter bedankt sich bei dieser Gelegenheit bei allen Mithelfern, dem Bauhof und den Altenstädtern, die ihr Zuhause von ihrer schönen Seite gezeigt haben. Um Altenstädt in guter Erinnerung zu behalten, gab es für die Bewertenden noch eine Postkarte von Altenstädt – natürlich selbst entworfen und von einer Altenstädter Druckerei zu Selbstkosten erstellt. Die Ergebnisse wird es erst im Oktober geben.
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Bernd Ritter präsentiert den Ort
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Die Bewertungskommission unter Leitung von Horsz Görlitz (Mitte): v. l.: Renate Humburg, Werner Kuffta, Dierk Schwedes und Ute Raband
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Führung bei strömenden Regen
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Gäste und Helfer: Horst Kranz, Manfred Pfennig, Silke Ritter u. Björn Gerhold
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Jochen Haase im Heinrich-Schröder-Haus
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Vor dem Regen geschützt: im Buswartehäuschen, wo Jugendliche - wie Fabian Schön (rechts) - den Balken einen neuen Anstrich gaben
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Auch Yvonne Franke darf mal Feuerwehrauto fahren!
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Silke Ritter berichtet von der Kinderkirche
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Werner Gerhold berichtet in und über die Grillhütte
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Optimale Zeitausnutzung: Björn Gerhold berichtet unterwegs vom Erste-Hilfe-Konzept
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Abschluss bei der Zimmerei Arend
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Die Entscheidung
HNA-Pressebricht vom 24.9.08
Erfolgsrezept: Alle für ein Ziel Drei Teilnehmer aus dem Wolfhager Land auf dem Treppchen beim Dorfwettbewerb
Wolfhager Land. Unter den Besten: Zwar hat es für Altenstädt, Breuna und Wenigenhasungen nicht für den ersten Platz im Wettbewerb Unser Dorf hat Zukunft gereicht (wir berichteten), doch ließen sie mehr als 30 Orts- und Stadtteile aus dem Kreis Kassel hinter sich. Wir fragten bei den erfolgreichen Organisatoren nach, worin sie ihr Erfolgsrezept sehen. Ralf Hartmann, bei der Gemeinde Breuna für den Dorfwettbewerb zuständig, freut sich über das Ergebnis: „Wir sind sehr zufrieden mit dem zweiten Platz in der Gruppe A.“ Die Dorferneuerung habe Wirkung gezeigt. „Die Umgestaltung des Dorfplatzes ist gut angekommen und auch im Straßenbau hat sich einiges getan“, sagt Hartmann. Zudem konnte die Gemeinde mit dem neu gestalteten Bolzplatz Rhöda bei der Kommission punkten. Aber auch die Bürger- und Vereinsaktivitäten spielten eine Rolle. Die gute Zusammenarbeit habe sich schon beim Dorfjubiläum gezeigt. Wenigenhasungen, in der Gruppe B Dritter geworden, hat schon einige Erfahrung in dem Wettbewerb. So belegte der Wolfhager Stadtteil 2002 bei der ersten Teilnahme direkt den dritten Platz. Ortsvorsteher Christian Schüßler sagt, es sei wichtig, nicht nur für kurze Zeit aktiv zu werden. Stattdessen sollte eine anhaltende Zusammenarbeit von Bürgern und Vereinen erreicht werden. Dieses gemeinschaftliche Engagement habe sicher zu dem guten Abschneiden beigetragen. Ein ähnliches Erfolgsrezept vermutet auch Bernd Ritter, Ortsvorsteher in Altenstädt, in einer Pressemittteilung. Für den Wettbewerb habe man dort keine gesonderten Projekte ins Leben gerufen. Der Kommission war besonders der angestrebte Aufbau der Kinderbetreuung positiv aufgefallen. Und dahinter stehen wieder verschiedene gesellschaftliche Gruppen. Die Bewertungen der Kommission gehen nun bald bei den Gemeinden ein. (hco)
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Hintergrund: Wettbewerb Unser Dorf hat Zukunft Seit dem Startschuss für den Wettbewerb Unser Dorf hat Zukunft im Landkreis Kassel im Dezember präsentierten sich 37 Orts- und Stadtteile der Bewertungskomission. 2005 waren es noch 27. Landesweit waren die Teilnehmerzahlen gesunken. Die Kommission bewertete in zwei Gruppen („A“ mit und „B“ ohne Dorferneuerung) nach fünf Kriterien: Allgemeine Entwicklung, bürgerschaftliche Aktivitäten und Selbsthilfe, Baugestaltung und -entwicklung, Grüngestaltung und -entwicklung und das Dorf in der Landschaft. Bestenfalls konnten insgesamt 100 Punkte erreicht werden. (hco)
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Interview: Jedes Dorf ist anders Die Sieger im Wettbewerb Unser Dorf hat Zukunft im Landkreis Kassel stehen fest. Wir sprachen mit Horst Görlitz, der beim Amt für den ländlichen Raum für den Wettbewerb zuständig ist.
Herr Görlitz, was ist das Ziel des Wettbewerbs? Horst Görlitz: Früher ging es darum, Dorfverschönerung zu fördern, dann kamen städtebauliche Aspekte dazu. Heute stehen die bürgerschaftlichen Aktivitäten im Mittelpunkt. Das wollen wir durch den Wettbewerb stärken. Was haben die Dörfer von der Teilnahme? Görlitz: Sie können ihr Selbstwertgefühl steigern, auch durch den Vergleich zu anderen Dörfern. Außerdem spricht die Kommission ja nie eine negative Bewertung aus. Durch das Protokoll gibt es aber eine Empfehlung, was noch verbessert werden kann. Verraten Sie uns das Geheimnis der Sieger? Görlitz: Ich kenne kein sicheres Erfolgsrezept. Jedes Dorf ist ja anders und kann dadurch für sich werben. Das wichtigste ist aber, dass die Menschen an einem Strang ziehen. (hco)
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Wenn Sie mich fragen... ... stärken Dorfwettbewerbe den Zusammenhalt. von Hannah Cosse
Unsere Dörfer sollen nun nicht mehr nur schöner, sondern auch zukunftsfähiger werden. Ein Wettbewerb kann dabei den Zusammenhalt in einem Dorf stärken, weil viele mit anpacken und gemeinsam etwas schaffen.
Außerdem bekommt jedes Dorf eine Bewertung, mit allen Schwächen und Stärken. Ansatzpunkte also, am Dorf zu arbeiten und zwar für die Zukunft.
Wichtiger ist aber das Erlebnis, zusammen etwas zu bewirken. Letztendlich kann dieses Gemeinschaftsgefühl in einem Dorf der große Unterschied zu den für junge Menschen oft verlockenderen Städten sein. Und somit der entscheidende Faktor, die eigene Zukunft doch im Dorf zu verbringen. ziehen. (hco)
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Bewertungsprotokoll
33.Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ Regionalentscheid 2008
Bewertungsprotokoll Altenstädt
Anregungen und Kritik sind in fettkursiv markiert (Bernd Ritter)
1. Entwicklung des Ortes Das Dorf Altenstädt war schon immer ein kreatives Dorf, im dem man sich den wechselnden Herausforderungen stellt und Probleme oft schon angeht, bevor sie sich als wirklich problematisch erweisen und die dörflichen Entwicklung blockieren könnten. Oft genug wird bei den dörflichen Projekten und Aktivitäten Eigeninitiative groß geschrieben und darüber hinaus versucht mit kreativen Finanzierungsmodellen auch der finanziell schwierigen Lage der Stadt Naumburg gerecht zu werden. Was zählt, ist die kontinuierliche Steigerung der Lebensqualität und der Attraktivität des Dorfes, gemäß dem gemeinsamen Leitgedanken „Unser Dorf – hier lebe ich gern“. Die Aktivitäten und Infrastruktureinrichtungen, die mit und für die Kinder und Jugendlichen im Dorf aufgebaut wurden, sprechen dabei von einem hohen Bewusstsein dafür, wo ein wesentlicher Teil der Zukunft des Orts gesehen wird. Auch die mittlerweile erfolgreiche Umsetzung eines Gewerbegebietes am Rand des Dorfes, an dem sich drei Betriebe angesiedelt haben, spricht für eine vorausschauende Dorfentwicklung. Nicht zuletzt kann auch die - mit viel Eigenleistung errichtete - Grillhütte, die vor kurzem eingeweiht wurde, ebenso wie der Dorfplatz mit seinen vielfältigen Funktionen und guten Voraussetzungen für generationsübergreifende Begegnung als Zeichen für die kontinuierliche Weiterentwicklung des Ortes angesehen werden. Altenstädt verfügt über einen kleinen Laden, der mit Post- und Bankdienstleistungen einen Mindeststandard in der Grundversorgung bietet, aber wenig bis keine Möglichkeiten der baulichen Erweiterung und damit der Erweiterung des Angebots hat. Durch die Lage des Ladens etwas am Rande des Dorfes ist dessen Nutzung durch weniger mobile Menschen nicht immer einfach und für Kinder nicht immer ungefährlich. Um die Situation zu verbessern, will Altenstädt in Kürze mittels einer Machbarkeitsstudie untersuchen lassen, ob und unter welchen Rahmenbedingungen sich ein Bürgerladen im Dorfkern lohnen könnte. Die Projektgruppe „Bürgerladen“ ist sich dabei durchaus bewusst, dass dieses Ansinnen nur dann Erfolg haben und zur Verbesserung der Lebensqualität im Ort beitragen kann, wenn die Dorfgemeinschaft nicht nur den verständlichen Wunsch nach einer verbesserten Grundversorgung formuliert, sondern auch eine dauerhafte Bereitschaft an den Tag legen dort regelmäßig einzukaufen. Mit Informationen und einem Fragebogen wird diese Bereitschaft derzeit abgefragt. Trotz im Prinzip guter Vorraussetzungen (wie z.B. einer potentiellen Kundenzahl von knapp 1.200 Einwohnern oder auch der Trägerschaft der Machbarkeitsstudie durch die Stadt Naumburg) bleibt aber trotzdem zu hoffen, dass die Altenstädter die Chancen der Machbarkeitsstudie nutzen und sich in deren Erarbeitungsprozess immer wieder selbstkritisch hinterfragen, um am Schluss eine Entscheidung zu treffen, die - mit welchem Ergebnis auch immer - sich wirtschaftlich wie für die Dorfgemeinschaft als ebenso tragfähig wie nachhaltig erweist. Doch auch an den „kleineren“, eher alltäglichen Problemen setzt Altenstädt immer wieder an, wie mit der Anschaffung eines Defibrillators, auf dessen Nutzung breit geschult wurde und dessen Einsatz auf größeren Veranstaltungen durchaus auch Leben retten kann. Oder an der Entwicklung eines Betreuungsnetzwerkes für Kinder, deren Eltern kurzfristig aufgrund von Krankheit o.ä. ausfallen. Dass ein solches Netzwerk sinnvoll wäre, ist dabei unbestritten, ob es sich trotzdem umsetzen lässt, noch offen. Aber auch das ist typisch für Altenstädt, dass die „bloße Gefahr“ eventueller Rückschläge nicht ausreicht, um sich notwendigen Fragestellungen zu verwehren. Es ist Altenstädt und seiner Dorfgemeinschaft zu wünschen, dass es sich mit dem bisherigen Selbstbewusstsein diese „Risikobereitschaft“ bewahren kann, dabei aber trotzdem immer die richtigen Entscheidungen trifft.
2. Bürgerschaftliche Aktivitäten und Selbsthilfeleistungen 17 Vereine und Gruppen gestalten ein reges und vielfältiges kulturelles Gemeinschaftsleben. Regelmäßig stattfindende gemeinsame Feste wie z.B. das Kartoffelfest oder die Backhausfeste (unter Einbezug des Hessenkuriers) pflegen nicht nur das historische Brauchtum, sondern tragen sehr zum gelebten Miteinander bei, denn gerade diese und auch andere Dorffeste werden generationsübergreifend von allen gern und gut besucht. In Zusammenarbeit mit dem Geschichtsverein Naumburg wird die dörfliche Geschichte weiter aufgearbeitet, z.B. „das Handwerk im Nachkriegsaltenstädt“. Im Internet gibt es ein Geschichtsportal. Das bürgerschaftliche Engagement zeigte sich in der Vergangenheit schon vielfältig. Die 1175 Jahrfeier im Jahr 2006 sollte eine besondere Herausforderung für die Vereine aber auch für die gesamte Dorfbevölkerung werden. Die Altenstädter haben sich dieser Herausforderung gestellt und durch ein einzigartiges Zusammenspiel eine überregionale Außenwirkung erreicht. Das Interesse und die Nachfrage aus anderen Orten in der nachfolgenden Zeit war der Lohn für die Meisterleistung und gleichzeitig die Motivation auch weiterhin am Ball zu bleiben. Der Überschuss von Filmaufnahmen bei der 1175 Jahrfeier, bei Backhaus- oder Traditionsfesten fließt ebenso in die Dorfgemeinschaft zurück wie auch der Überschuss aus der wieder aktivierten Zeltkirmes. So werden für alle Altersgruppen wie bisher gute Freizeitaktivitäten angeboten. Angefangen mit Spielkreis, Kindergarten oder der Kinderkirche. Diese richtet viermal im Jahr für rund 50 Kinder dreitägige Bibeltage aus, wobei auch eine Übernachtung mit den Kindern im Heinrich-Schröder-Haus dabei ist. Der absolute Renner bei den Kindern ist allerdings der lebendige Adventskalender. Die Jugendarbeit wird von den verschiedenen Vereinen erbracht. Darüber hinaus steht ein Jugendraum, eine Mehrzweckfläche mit Inlinescater und Basketballkorb zur Verfügung. Die Jugendlichen werden auch bei Säuberungs- und/oder Renovierungsaktionen herangezogen, z.B. an der Schulbushaltestelle. Die Grillhütte, in 2005 noch „Wunschdenken“ der Dorfgemeinschaft, ist fertig. Durch viele Eigenleistungen und Arbeitseinsätze der Vereine aber auch durch die hohe Spendenbereitschaft ortsansässiger Betriebe und weiterer Sponsoren steht nun eine Grillhütte für ca. 70 Personen zur Verfügung. Die Vermietung ist angelaufen und die Hütte gut ausgebucht. Das Heinrich-Schröder-Haus wird vielfältig genutzt. Neben den Räumen für Spielkreis, Ortbeirat oder Vereinen, werden sie für Familienfeierlichkeiten gern in Anspruch genommen. Die Übernachtungsmöglichkeiten werden von verschiedenen Gruppierungen wie Jugendpflege oder Schulen und Radfahrern genutzt. Auf Anfrage sind meistens Kapazitäten frei. In den letzten Jahren sind viele Planungen und Projekte im Gange oder schon auf den Weg gebracht. So wurde z.B. festgestellt, dass in Altenstädt mehrere Künstler wohnen. In diesem Jahr wurde erstmalig zu einer Kunstausstellung mit Arbeiten dieser ortansässigen Künstler in das Dorfgemeinschaftshaus eingeladen. Der Zuspruch durch die hohe Besucherzahl hat zufolge, dass es weitere Aktionen dieser Art geben wird. Ein weiteres Projekt ist ein Fragebogen zum „Betreuungskonzept Altenstädt“. Dieses Konzept befasst sich mit der Frage :“Was brauchen unsere Familien?“ Hier geht es sowohl um die Wohnortattraktivität oder um die Hilfe für Familien mit Kindern sowie um die Auslastung und Erhaltung der Einrichtungen für Klein- und Kindergartenkinder. Unterstützend dazu wird zu einem Infoabend eingeladen. Ein weiterer Punkt bei diesem Konzept sollte aber vielleicht auch der älteren Generation gelten. Vorstellbar wäre hier auch die Einbindung der Seniorinnen und Senioren. Eine Tauschbörse z.B. suche Oma/Opa für Lese- oder Geschichtenerzählstunden, biete Rasenmähen oder Fensterputzen. Weitere Beispiele können bei einem offenen Gesprächsabend in lockerere Atmosphäre von selbst kommen. Der demografische Wandel sensibilisiert auch in Altenstädt die Bevölkerung. Die Grundversorgung war in den letzten Jahren schon unzureichend und nur durch ein erweitertes Angebot für den täglichen Bedarf durch eine alteingesessene Metzgerei gegeben. Hier befindet sich auch eine Poststelle und eine Bankauszahlungsstelle. Das neue Projekt „Dorfladen“ ist seit November 2007 in Planung. Eine Machbarkeitsstudie soll in Auftrag gegeben werden, um weitere Überlegungen und vor allem Klarheit zu bekommen.
3. Baugestaltung des Ortes Der Ort wurde 831 ersterwähnt, 2006 war die 1175 Jahrfeier. Die ev. Kirche (1753), eine aus Sandstein gebaute Saalkirche mit rotgedecktem Satteldach und quadratischem Ostturm im oberen Bereich mit Schieferverschindelung und die angrenzenden zweigeschossigen Fachwerkhäuser, zum Teil trauf- und giebelständig in Rähmbauweise, bilden mit dem neu gestalteten Dorfplatz den historischen Mittelpunkt. Im Rahmen der Dorferneuerung sind viele Fachwerkhäuser fachgerecht saniert worden. Mehrere Häuser u.a. auch zwei Feldscheunen aus Sandstein wurden zu Wohnen und zum Motorradfahrertreffpunkt umfunktioniert, so dass zur Zeit kein größerer Leerstand in der Altortslage vorherrscht. Geplant ist das leerstehende Gehöft südlich des Dorfplatzes nach einer Machbarkeitsstudie als Dorfladen neu zu nutzen; eine sehr gute Idee. Das dreigeschossige sanierte „Schröderhaus“ wird für Familienfeiern und Übernachtungen gut genutzt, im Erdgeschoss befindet sich das Kinderland. Die angepasste Lückenbebauung in der Ortslage rundet das Erscheinungsbild positiv ab. Dazu beigetragen hat aber auch der Dorfstraßenumbau mit Pflasterrinnen und Gehwegen in Betonsteinen. Weitere Solarthermie- und Fotovoltaikanlagen wurden auf den Hausdächern installiert, teilweise schon sehr ortsbildbestimmend. Die in großer Eigenhilfe erstellte Grillhütte mit rotem Satteldach, Sanitäreinrichtungen und überdachtem Außengrill wird im Herbst 2008 eingeweiht; für den Außenbereich ist ihre Größe schon beeindruckend. Im Neubaugebiet in der Südhanglage sind noch ca. neun Bauplätze frei. Im benachbarten Gewerbegebiet ist noch eine Fläche von ca. einem Hektar frei. Das Gebiet liegt sehr exponiert, hier sollte eine Eingrünung mit hohen Gehölzen erfolgen. Weitere Siedlungserweiterungen sind zur Zeit nicht vorgesehen. Für alternative Energien wird ein Energiekonzept für öffentliche Gebäude erstellt. Der Ortsteil ist mit zwei Windenergieanlagen am interkommunalen Windpark beteiligt. Außerdem sei noch auf die beschilderten Rad- und Wanderwege sowie die hölzernen Begrüßungsschilder an den Ortseingängen hingewiesen. Nicht zu vergessen ist das Dorfgemeinschaftshaus mit dem Feuerwehrgebäude und dem neu angelegten Parkplatz als weiterer beliebter Treffpunkt für die Bevölkerung.
4. Grüngestaltung des Ortes Gestaltung, Nutzung und Pflege von Grünflächen im öffentlichen Bereich Altenstädt hat viele öffentliche Grünflächen vorzuweisen. Der zentralste Bereich ist der Dorfplatz mit Backhaus, Kleinspielfeld und Buswartehaus. Sehr schön ist eine Kastanie, die in späteren Jahren groß und mächtig wird und den Platz beherrschen wird. Als weitere Großbäume sind Linden und Ahörner, sowie als Begrenzung eine Hainbuchenhecke gepflanzt. Unterhalb der Hangkante, die parallel zur Straße „Zur Pforte“ führt, wurden baumarktübliche Betonpflanzring verwendet. Langfristig sollten diese Steine durch ansprechende Steine, z.B. Natursteine ausgetauscht werden. Als Wegebelag wurde in Teilbereichen eine wassergebundene Decke gebaut. Um den Dorfplatz finden sich zahlreiche Fassaden und Mauerbegrünungen. Wie bereits bei der Bereisung im Jahr 2005 angedeutet, sollte der alte Schlauchturm des Feuerwehrhauses zu einem Fledermausturm umgebaut werden. Diese Maßnahme wurde mittlerweile realisiert und hat sich nach Aussage des Ortsvorstehers auch bewährt. Sowohl bei öffentlichen als auch bei privaten Häusern wurden Nisthilfen für Schleiereulen, Schwalben und Fledermäuse angebracht. Weiter erhalten wurde ein Grüngürtel, der sich vom Friedhof in Richtung Norden durch Hausgärten und Obstgärten bis zum Neubaugebiet parallel zur Schillerstraße durchzieht. Dieser Gürtel hat eine wichtige Funktionen für die dörfliche Fauna und das Klima. Der Nachteil ist die Trennung durch die Waldecker Straße, die mitten durch den Ort führt. Laut dem neuen Bepflanzungskonzept des Friedhofes sollen die Nadelgehölze durch heimische Sträucher oder Bäume ersetzt werden. Nach wie vor ist das Projekt „Naschgarten“ einzigartig und beispiellos im Landkreis. Positiv ist die Pflege des Grundstückes durch die Anwohner. Negative Erfahrungen wurden mit der Pferdebeweidung gemacht, generell sollte von einer Beweidung Abstand genommen werden, denn durch die Exkremente der Tiere wird die Fläche verunreinigt und für die Nutzung uninteressant. Ein Vorschlag wäre eine extensive Nutzung durch eine zwei bis dreimalige Mahd der Fläche mit einem Mähbalken und ggf. einer Grastrocknung zur Heugewinnung. Der Aufwuchs könnte durch Tierhalter gemäht werden und zum Eigenverbrauch genutzt werden. Alternativ wäre ein mulchen, z.B. durch die Jagdgenossenschaft denkbar, allerdings würden die Nährstoffe auf der Fläche verbleiben und zu einem stärkeren Aufwuchs führen. Gestaltung, Nutzung und Pflege von Grünflächen im privaten Bereich Im Bereich der Privatgärten könnte durch gezielte Beratung eine Aufwertung der Privatgrundstücke erfolgen. Sehr gelungen ist die Teichstraße, neben Haus- und Hofbäumen sind hier auch einige Bauerngärten angelegt. Haus- und Hofbäume könnten auch im Neubaugebiet angepflanzt werden. Heutzutage gibt es veredelte Formen und Züchtungen, die für Anpflanzungen auf kleineren Grundstücken geeignet sind. Ebenfalls gilt dies für die Grundstückseinfriedungen. Hier wird in der Regel auf pflegeleichte Metallzäune zurückgegriffen. Diese Zäune sind jedoch für die Region Nordhessen nicht typisch, hier sind Holz bzw. Holzstaketenzäune verbreitet. Im Neubaugebiet fällt der relativ hohe Anteil an Nadelgehölzen auf. Viele Hausbesitzer bedenken bei der Gartenplanung nur die „Sauberkeit“ dieser Gehölze. Im Vergleich zu Laubgehölzen wachsen die Nadelgehölze jedoch schneller und führen somit schneller zur Verschattung auf den Grundstücken. Wertvoller und ökologischer sind Laubgehölze.
5. Dorf in der Landschaft Das überragende Projekt innerhalb der letzten dre Jahre war der Neubau einer Grillanlage auf dem Semmet. Die reizvoll gelegene Hütte, am westlichen Ortsrand, ist gut erreichbar aber trotzdem weit genug vom Ort entfernt um ausgiebig zu feiern. Die Arbeiten wurden fast alle in Eigenleistung erbracht. Die Ausgleichsmaßnahmen sind innerhalb der Gemarkung, bzw. an einem Bach, der an der Anlage vorbeifließt, geplant. Wünschenswert wäre eine geringfügige Eingrünung der Hütte evtl. mit einer Fassadenbegrünung oder einer vorgelagerten Bepflanzung mit Sträuchern und kleineren Bäumen. Positiv zu bewerten ist eine Biotopvernetzungsplanung im Nordosten der Gemarkung. Von der Dorflage bis zu den neuen Windkrafträdern ist eine Vernetzung entlang der Feldwege geplant. Die Anlage einer Streuobstwiese wurde bereits realisiert. Beginnend an der L 3215 von Altenstädt in Richtung Balhorn sollen parallel zu den Wegen Feldgehölze oder Obstbäume angelegt werden. Dieser Bereich innerhalb der Altenstädter Gemarkung ist sehr ausgeräumt und kahl. Bei der Anlage der Pflanzungen sollten jedoch die Landwirte als Flächenbewirtschafter mit angehört werden. Die Pflanzungen sollten abgestimmt und so realisiert werden. Insbesondere müssen die Pflanzungen auf die südliche oder westliche Seite eines Weges gepflanzt werden, damit der Gehölzschatten größtenteils auf den Wegen sind und die Ackerflächen nicht beschattet. Beim Landrat des Landkreises Kassel, Amt für den ländlichen Raum, gibt es ein Informationsblatt zur Planung und Anlage von Landschaftselementen. Neben der geplanten Biotopvernetzung existieren weitere Feldholzinseln und Streuobstwiesen, die in den vergangenen Jahren auf städtischen oder privaten Grundstücken innerhalb der Gemarkung angelegt wurden. Verbesserungswürdig wäre die Ortsrandgestaltung am nordöstlichen Dorfrand, im Bereich der Gewerbeansiedlung. Die baulichen Anlagen sind teilweise sehr markant und weithin sichtbar. Dies gilt gleichermaßen wenn man von Bründersen in den Ort kommt und rechts Richtung Hardt (Neubaugebiet) schaut. Sehr schön für die Kinder, gerade im Neubaugebiet an der Hardt, ist die Möglichkeit zum spielen im Waldbereich der kleinen Hardt. Von der Gemeinde wird die Nutzung toleriert und somit den Kindern die Möglichkeit gegeben, spielerisch den Wald zu erkunden.
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Siegerehrung 2008
Ehrsten und Hümme vorn HNA-Bericht vom 14.11.08 Preisverleihung beim Regionalentscheid "Unser Dorf hat Zukunft" Lamerden. Hümme und Ehrsten machten das Rennen im Regionalentscheid des hessischen Wettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft". Der Wettbewerb findet alle drei Jahre statt. Ausgezeichnet werden Dörfer, die neben einem guten Erscheinungsbild besonders vielfältige Formen des Zusammenlebens und bürgerschaftliche Aktivitäten vorweisen. Dabei wird zwischen Orten unterschieden, die im Dorferneuerungsprogramm waren (Gruppe A) und allen anderen (Gruppe B). Unter den 37 teilnehmenden Orts- und Stadtteilen des Landkreises Kassel belegte Hümme den ersten Platz in der Gruppe A und Ehrsten in der Gruppe B. Sie gehen jetzt in den Landesentscheid. Platz zwei und drei in der Gruppe A gingen an Breuna und den Naumburger Stadtteil Altenstädt. In der Gruppe B kam Fuldatal-Simmershausen auf den zweiten und Wolfhagen-Wenigenhasungen auf den dritten Platz. Sonderpreise gab es für den Grebensteiner Stadtteil Schachten (Aktion Ferienspiele), für den Liebenauer Stadtteil Lamerden (Gaststätte und Haus Reining) sowie für Breuna-Niederlistingen (Streuobstpfad). Mittwochabend fand die Preisverleihung in der alten Dreschhalle in Lamerden statt. Landrat Dr. Udo Schlitzberger überreichte Urkunden an die Teilnehmer. Je 3000, 2000 und 1000 Euro für die Sieger-Orte und die beiden nachfolgenden Plätze waren bereits überwiesen. Peter Nissen, Abteilungsleiter Dorferneuerung im Amt für den ländlichen Raum des Kreises in Hofgeismar, moderierte die Veranstaltung. Einen passenderen Ort für die Preisverleihung habe man nicht aussuchen können, werde doch hier mit dem Gastbetrieb in Eigenregie der Vereinsgemeinschaft bereits seit Jahren bürgerschaftliches Engagement praktiziert, stellte Liebenaus Bürgermeister Peter Lange fest. Bürgerengagement brauche aber übergeordnete Hilfe, sagte Lange wie auch Ute Rabend aus der Bewertungskommission, die an die kommunalpolitisch Verantwortlichen appellierte, die Leute nicht zu überfordern. "Zukünftig werden die Auswirkungen des demographischen Wandels eine zusätzliche Herausforderung für unsere Dörfer darstellen", sagte Nissen. Abnehmende Bevölkerungszahlen sowie mehr alte als junge Menschen stellten alle vor besondere Aufgaben. Es gehe nicht nur um Wettbewerb und Platzierung, sondern um die Stärkung der dörflichen Identität, des gemeinsamen Zusammenlebens und einer nachhaltigen Gestaltung des eigenen Lebensraumes. Dies sei in allen beteiligten Orten auf einem außergewöhnlich hohen Niveau geschehen, stellte Schlitzberger fest, ehe er die Preise an Edith Matthes (Hümme) und Wolfgang Braun (Ehrsten) überreichte. (ziv)
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Streetdance-Gruppe aus Breuna
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Altenstädter Delegation: Dieter Wiegand, Bruno Wicker, Horst Kranz (ganz hinten links) und Bernd Ritter (nicht auf dem Bild); vorne Bürgermeister und Fahrer Stefan Hable, dahinter die Delegation aus Altendorf
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Vertreter des Siegerdorfes Ehrsten (Gruppe B) mit Grußwort ; hinten: Hardy Griesel, Ortsvorsteher Altendorf
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Begrüßung durch Peter Nissen Abteilungsleiter Dorf- und Regionalentwicklung
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Siegerehrung Gruppe A durch Landrat Dr. Udo Schlitzbergerr. vorn rechts: Ortsvorsteher Bernd Ritter
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Ute Rabant für die Bewertungskommission
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Beeindruckend: Momaghito - Gesangsduo aus Deisel
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Gruppenfoto der 6 Siegerdörfer (1-3 der Gruppen A und B)
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Verwendung der Prämie
Neues Spielgerät für die Kleinen Bericht 05/2010 Altenstädt Beim letzten Wettbewerb „Unser Dorf“ im Jahr 2008 hatte Altenstädt den 3. Platz auf Landkreisebene errungen. Als Siegprämie gab es 1.000€. Ortsbeirat und Vereinsvertreter hatten sich dafür entschieden, für dieses Geld neue Spielgeräte für die Altenstädter Spielplätze anzuschaffen. Yvonne Franke übernahm die Organisation in Abstimmung mit Carola Witte von der Stadtverwaltung. Nun wurde das erste Gerät, ein Tunnel, auf dem Spielplatz am Sportplatz vom Bauhof aufgebaut. Das zweite Spielgerät, ein Wackelsteg, wird in Kürze folgen. Hierzu gab es noch Überlegungen zum Standort, die in der nächsten Ortsbeiratssitzung zum Abschluss kommen sollen. Weitere Informationen siehe unter www.Altenstaedt.de.
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Foto: Yvonne Franke, Simone Kowalzik und Martina Wächter freuen sich mit ihren Kindern Finn, Mariella und Marlen
Weiteres Spielgerät für die Kleinen Bericht 07/2010 Altenstädt Beim letzten Wettbewerb „Unser Dorf“ im Jahr 2008 hatte Altenstädt den 3. Platz auf Landkreisebene errungen. Als Siegprämie gab es 1.000 €. Ortsbeirat und Vereinsvertreter hatten sich dafür entschieden, für dieses Geld neue Spielgeräte für die Altenstädter Spielplätze anzuschaffen. Yvonne Franke übernahm die Organisation in Abstimmung mit Carola Witte von der Stadtverwaltung. Nun wurde das zweite Gerät, ein Wackelsteg, auf dem Spielplatz am Sportplatz vom Bauhof aufgebaut. Das erste Spielgerät, ein Tunnel, wurde - wie berichtet - bereits im Frühjahr aufgestellt.
Foto: In der WM-Pause auf den Wackelsteg: Jonas, Elias, Finn, Raphael und Julian
 Foto: Mitarbeiter des Bauhofes montieren das Spielgerät (aus: Naumburg.eu)
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