Altenstädt -
Unser Dorf
  

Mail an den Webmaster

Unser Dorf 2005

Regionalwettbewerb “Unser Dorf” 2005 - Altenstädt ist Sieger!

Und hier geht es zum Landesentscheid 2006

UNGLAUBLICH: Altenstädt hat gewonnen!!

Aus der HNA erfuhren es die Altenstädter und Ortsvorsteher Bernd Ritter: Altenstädt hat beim Landeswettbewerb “Unser Dorf” den ersten Platz im Landkreis Kassel in der Gruppe A (Dörfer mit Dorferneuerung) erzielt.
“Damit haben wir wirklich nicht gerechnet”, so die erste Reaktion von Bernd Ritter. Nach einem 7. Platz in 1999 und einem 3. Platz in 2002 sowie einem 2. Platz beim Sonderwettbewerb “Kinder im Dorf 1999” nun also mit 86,25 von 100 Punkten der Platz 1.
Bernd Ritter bedankt sich bei allen, die bei der Präsentation des Ortes mitgemacht haben und natürlich bei allen Altenstädter Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Kirchen und Einrichtungen, die am Ende für die entscheidende Punktzahl gesorgt haben. Danke natürlich auch an die Bewertungskommission, die geduldig 90 Minuten Altenstädt “über sich ergehen” ließen.

2005

Ort

1.

Altenstädt  86,25Pkt.

2.

Nieste   85,25Pkt.

3.

Hümme     85,00Pkt.

4.

Die restlichen Teilnehmer wurden nicht mehr abgestuft und erhalten die Platzierung 4:
Deisel, Gottstreu, Istha,
Riede, Breuna, Kelze, Martinhagen
Mariendorf, Philippinenburg/-thal

Ein Erfolgsrezept könnte gewesen sein, dass die Altenstädter “Unser Dorf” nicht als zeitlich begrenztes Projekt betrachten, sondern als stetigen Prozess. Und der geht - hoffentlich - nie zu Ende!
Die Freude wird den Altenstädtern aber auch noch monetär versüßt: 2.400€ bekommt der Ort. Ein Großteil wird sicherlich in das Projekt “Grillhütte” fließen.
Der Sieg bedeutet aber auch wieder eine neue Herausforderung: Nun geht es in 2006 in den Landesentscheid!
Dazu wird man sich noch genau das Bewertungsprotokoll (siehe unten) ansehen müssen, um noch einige der fehlenden 13,75 Punkte erreichen zu können.
Foto: so sieht die HNA Altenstädt am Tag der Ergebnisverkündung

Aber der Reihe nach:

Pressemitteilung 12/2001:
Altenstädt nimmt wieder Teil:
Regionalentscheid “Unser Dorf”
Nach zwei erfolgreichen Teilnahmen in 1999 und 2002 hoffen die Altensädter auch in 2005 wieder oben mit dabei zu sein.
Ortsvorsteher Bernd Ritter bekam bei der Ortsbeiratssitzung im Oktober 2004 von den Mitgliedern grünes Licht: “Wir nehmen wieder teil”.

Am 18. November 2004 fand der offizielle Start des Wettbewerbes in Espenau-Hohenkirchen statt.
Bernd Ritter nahm an dieser Informationsveranstaltung teil und nahm die ein oder andere Anregung mit nach Altenstädt.
Die Bewertung Altenstädt erfolgte am Dienstag, den 19. Juli 2005 von 9.00-10.30Uhr.
Treffpunkt war im Kindergarten

Weitere Informationen folgen (siehe auch unten)!
Es wird auf schon jetzt auf tatkräftige Unterstützung aus der Bevölkerung gesetzt.
Wer also Ideen hat oder mitarbeiten möchte: bitte bei OV Bernd Ritter melden.

Informationen zum auch Wettbewerb unter: “Regierungspräsidium Kassel

Was wird wie beurteilt?
Schriftliche Ausführungen dokumentieren und Ortsrundgänge veranschaulichen der Jury das "besondere Engagement und die außergewöhnlichen Beiträge zur zukunftsfähigen Entwicklung der hessischen Dörfer". Dabei wird eine möglichst ganzheitliche Betrachtung des Ortes vorgenommen. Den Ausgangsbedingungen, z.B. der räumlichen Lage, wird dabei ebenso Rechnung getragen wie den zurückliegenden Aktivitäten als auch den auf die Zukunft ausgerichteten handlungsleitenden Visionen.
Das Bewertungssystem umfasst fünf Teilaspekte bei einer max. Punktvergabe von 100 Punkten.
Die fünf Hauptkriterien sind:
1. "Entwicklung des Ortes" (15 Punkte)
2. "Bürgerschaftliche Aktivitäten und Selbsthilfeleistungen" (30 Punkte)
3. "Baugestaltung des Ortes"  (25 Punkte)
4. "Grüngestaltung des Ortes"  (20 Punkte)
5. "Dorf in der Landschaft"  (10 Punkte).
Diverse Unter- und Teilkriterien ermöglichen, die Wettbewerbsbeiträge als Ergebnisse dörflichen Handels und die damit erzielten Wirkungen zu erfassen. Die Broschüre "Anregungen und Empfehlungen" hilft dabei.
Eine zeitgemäße Aufmerksamkeit erfahren ab 1993 die örtliche Eigeninitiative und Selbstorganisation durch eine Ausdifferenzierung des 2. Hauptkriteriums und durch eine angehobene Bepunktung. Mit den Richtlinien von 2001 wird auch dem kommunalen Engagement unter dem Hauptkriterium 1. eine verstärkte Beachtung zuteil.
Wer beurteilt?
Interdisziplinär zusammengesetzte Kommissionen mit fünf bzw. sieben Personen bewerten die Beiträge und die Dörfer auf ihrem Weg in die Nachhaltigkeit.

Altenstädt am 19.7.2005 bewertet!
Nach 2002 und 1999 tritt Altenstädt zum dritten Mal beim Landeswettbewerb „Unser Dorf“ auf Landkreisebene an. Am 19.7. nahm nun die 5-köpfige Bewertungskommission unter Leitung von Herrn Görlitz das Dorf wieder unter die Lupe. Treffpunkt war diesmal der Kindergarten. Das Team um Kindergartenleiterin Andrea Groß hatte Kaffee und Häppchen vorbereitet um die Kommission in gute Stimmung zu bringen. Auch das Wetter spielte mit, war doch genau zwischen 9.00Uhr und 10.30Uhr Sonnenschein an diesem ansonsten nicht so netten Sommertag.
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde und einer Einführung durch Ortsvorsteher Bernd Ritter ging es dann mit dem Traktor von Hermann Ritter auf Tour durch Altenstädt, begleitet von Bürgermeister Jürgen Matzath und Werner Gerhold. Zuvor berichtete Ida Letkemann noch über ihre Erfahrung in Altenstädt als Neubürgerin und Bernd Ritter wies auf den in Eigenleistung erstellten Parkplatz am DGH hin.
Nach der Fahrt durch die Teichstraße war das Heinrich-Schröder-Haus die erste Station. Hier präsentierten Claudia Arend und Erzieherin Miriam Helten das “Kinderland Kunterbunt” - eine Elterninitiative zur Betreuung von 2-4-Jährigen.
Jochen Haase berichtete vom Heinrich-Schröder-Haus und dem Konzept „Kinderkirche“.
Der Dorfplatz mit seinen vielfältigen Funktionen und Angeboten wurde als nächstes begutachtet - nicht zu vergessen das herausragende Projekt “Backhaus”. Dort wartete Arnold Henkelmann, der den im Bau befindenden Holzschuppen zeigen konnte.
Nächste Station die „Jubiläumsallee“ und als ein Beispiel der „Patenschaften für Grünanlagen“ die Grünanlage „Akazienstraße/Tannenstraße“.  Hier berichtete Dieter Wiegand über die umfangreichen Arbeiten der Anlieger. Über den Sportplatz ging es vorbei am Jugendraum. Während der Fahrt gab es immer wieder reichliche Informationen über den Ort dessen vielfältigen Initiativen, so dass keine Zeit verloren ging.
Am „Maschinenwaschplatz“ wartete bereits Helmut Zuschlag, der von der letzten Dorferneuerungsmaßnahme und dessen Betrieb berichtete.
Ein besonderes Projekt wurde der Kommission auf dem Festplatz im Semmet vorgestellt: Die Errichtung einer Grillhütte mit Toiletten in Eigenleistung und mit eigenen Mitteln finanziert.
Am Nascharten vorbei kam man schließlich pünktlich wieder am Ausgangspunkt an.

Ortsvorsteher Bernd Ritter bedankt sich bei dieser Gelegenheit bei allen Mithelfern, dem Bauhof und den Altenstädtern, die ihr Zuhause von ihrer schönen Seite gezeigt haben.
Um Altenstädt in guter Erinnerung zu behalten, gab es für die Bewertenden noch eine Postkarte von Altenstädt – natürlich selbst entworfen und von einer Altenstädter Druckerei zu Selbstkosten erstellt.
Vielleicht springt ja wieder wie in 2002 ein dritter Platz heraus, der immerhin einen Geldpreis bedeuten würde. Die Ergebnisse wird es erst im Oktober geben!

UnserDorf2005cNET

Begrüßung der Bewertungskommission im Kindergarten Regenbogenland..

UnserDorf2005eNET

Bürgermeister Jürgen Matzath unterstützt die Präsentation

UnserDorf2005dNET

..durch Ortsvorsteher Bernd Ritter

UnserDorf2005bNET

Ida Letkemann ist erste Berichterstatterin.

UnserDorf2005aNET
Bereisung von Altenstädt am 19.07.05 005

Auf geht’s!

Hermann Ritters Bulldog mit gemütlich eingerichtetem Anhänger.

UnserDorf2005fNET
UnserDorf2005gNET

Viel zu sehen und zu erklären im Ortskern.

UnserDorf2005hNET

Genau 90 Minuten dauerte die Rundfahrt, die auch an Waschplatz und "Grillhütte" vorbeiging.

Punktelieferant war sicherlich wieder die Initiative "Kinderland Kunterbunt"!

UnserDorf2005iNET

Abschlussfoto: Bewertungskommission beeindruckt?

 

Die Bewertung
(Verbesserungsvorschläge in fett)

1. Entwicklung des Ortes
Das Dorf Altenstädt hat gezeigt, dass es sich den Problemstellungen der dörflichen Gemeinschaft und Entwicklung stellt und in der Lage ist, zukunftsträchtige Perspektiven zu entwickeln. Dabei spielen Eigeninitiative und Integration eine wesentliche Rolle.
Besonders hervorzuheben sind hierbei vor allem die Aktivitäten und Infrastruktureinrichtungen, die (wie die Internetpräsentation) mit und für die Kinder und Jugendlichen im Ort aufgebaut wurden und z.T. auch für auswärtige Kinder offen sind. Diese Aktivitäten und Infrastruktureinrichtungen sind zukunftsorientiert und werden als solche sicherlich dazu beitragen, die Jugendlichen nachhaltig an den Ort zu binden. Den Schwerpunkt auf die Kinder- und Jugendarbeit zu legen, ist vielleicht auch ein wenig der „Jungbrunnen“ des Dorfes, welches in 2006 seinen immerhin 1175. Geburtstag feiert.
Doch auch die Problemstellung leerstehender historischer Wohn- und Wirtschaftsgebäude im Ortskern wurde angegangen und zukunftsorientiert gelöst. Die äußerst erfolgreiche Umnutzung historischer Bausubstanz hat dazu geführt, dass in Altenstädt ein neues Gewerbegebiet am Ortsrand ausgewiesen ist, welches bereits ab 2006 drei Betrieben einen neuen Standort bietet. Dabei wird selbstverständlich versucht, die Betriebe auch in das dörfliche Gemeinschaftsleben einzubinden.
Die Grundversorgung im Dorf kann mit einem kleinem Laden, der auch Post- und Bankdienstleistungen anbietet sowie einigen anderen Betrieben als zwar nicht üppig, aber ausreichend bezeichnet werden und bietet vor allem für ältere und nicht mehr so mobile Bewohner einen Mindeststandard an Lebensqualität.
Das Zentrum des Dorfes mit Backhaus, Bushaltestelle, einem Spielgelände und dem Heinrich-Schröder-Haus hat sich zu einem zentralen Ort entwickelt, der nicht nur unterschiedlichste Nutzungen, sondern auch unterschiedlichste Zielgruppen anspricht und damit dazu beiträgt, die Kommunikation zwischen den einzelnen Bevölkerungsgruppen zu fördern und möglichst konfliktarm zu gestalten. Das Heinrich-Schröder-Haus mit Übernachtungsmöglichkeiten für Gruppen ist nachgefragt und macht das Dorf auch nach außen offen.
Altenstädt zeichnet sich zudem als ein Dorf aus, dass mit viel Phantasie und hoher Risikobereitschaft an die Verwirklichung von Projekten geht und damit die dörfliche Entwicklung vorantreibt. Dabei geht es nicht nur um manuelle Eigenleistungen (die bei der Schaffung wie auch dem folgenden Erhalt von Einrichtungen immer wieder eine große Rolle spielen), sondern auch um Finanzierungskonzepte. Das einstmals mit Schulden errichtete Backhaus ist mittlerweile schuldenfrei, der geplante Grillplatz inklusive Toilettenanlagen soll mit Spenden der Vereine und einer privaten Zwischenfinanzierung ebenfalls weitgehend eigenfinanziert werden. Die fehlenden Mittel werden durch Erlöse aus Festen (u.a. der Wiederbelebung der Kirmes) und Nutzungsgebühren erwirtschaftet.
Nicht zuletzt sind die Aktivitäten und Projekte zu nennen, die der verbesserten Einbindung des Dorfes in die Landschaft betreffen. Hierbei geht es vor allem darum, die ‚ausgeräumt’ wirkende Landschaft abwechslungsreicher zu gestalten. Baumpflanzungen und die Anlage von vielfältigen Biotopen sind dabei nur einige nennenswerte Aktivitäten. Das dabei noch nicht jedes Projekt (wie z.B. der Fledermausturm) umgesetzt werden konnte, macht das Engagement nicht unsympathischer. Vielmehr verdeutlicht dies, dass in Altenstädt ein Bewusstsein dafür vorhanden ist, dass Projekte für ihre Umsetzung nicht allein nur den Willen, sondern auch entsprechende Rahmenbedingungen und damit den dafür geeigneten Zeitpunkt benötigen.

2. Bürgerschaftliche Aktivitäten und Selbsthilfeleistungen
Ein reges und vielfältiges Vereinsleben von 17 Vereinen und den kirchlichen Gruppen gestalten und tragen ein lebendiges Miteinander im Dorf. Durch jährlich stattfindende Dorffeste, an denen sich im Wechsel alle Vereine beteiligen, wird das historische Brauchtum gepflegt und wachgehalten. Die Dorfchronik wird vom Ortsbeirat zusammen mit drei Jugendlichen im Internet der Bevölkerung über den Tellerrand hinaus vorgestellt.
Die Privatinitiative der Vereine, Gruppen sowie der einzelnen Bürger spiegelt sich in den Eigenleistungen  für den Ort wider. 20 Patenschaften gibt es allein für die Pflege von Grünanlagen.
Das Backhaus, welches mit hohem finanziellen Aufwand und ebensolchen Eigenleistungen gebaut und eingerichtet wurde, wird jetzt durch einen Backhausverein sehr erfolgreich geführt.
Der Verein ist schuldenfrei, alle Erlöse aus verschiedenen Backtagen im Jahr sowie einem großen Backhausfest fließen ebenso in die Dorfgemeinschaft zurück, wie alle Erlöse aus gemeinsamen Veranstaltungen der Vereine. Die 1175-Jubiläumsfeier im nächsten Jahr stellt wieder eine besondere Herausforderung für alle dar und wird nur gemeinsam zu schaffen sein.
Die neu gestaltete Schulbushaltestelle nahe des Dorfplatzes und des Backhauses ist ein Treffpunkt für alle Generationen geworden, da auch für die Kinder eine Spielfläche mit eingebunden ist.
Für alle Altersgruppen gibt es sehr gute Freizeitaktivitäten. Angefangen bei dem Spielkreis für zwei- bis vierjährige, einen Kindergarten mit zwei Gruppen und insgesamt 50 Kindern, hier sei der „Naschgarten“ genannt, der in Gemeinschaftsarbeit von Ortsbeirat, Vereinen und Elternschaft und Kindern des Kindergartens umgesetzt wurde.
Auch der lebendige Adventskalender der Kinderkirche sowie die viermal jährlich stattfindenden Bibelwochenenden dürfen hierbei nicht vergessen werden.
Für die Jugend ist ein Jugendraum mit Betreuung durch den Ortsvorsteher und der Jugendpflege sowie eine Mehrzweckfläche mit Inlinescater und Basketballkorb vorhanden. Weiterhin wird die Jugendarbeit auch von den Vereinen erbracht, hierbei nimmt das Kinderturnen einen besonderen Platz ein.
Der Seniorentreff und die Seniorengruppe 50 Plus sind zwei ganz aktive Gruppen und aus der dörflichen Gemeinschaft nicht mehr wegzudenken. So ist sehr stark davon auszugehen, dass diese zwei Gruppen neben den Vereinen und Einzelbürgern die „Ärmel aufkrempeln“ werden, wenn es heißt, die neue Grillhütte wird gebaut. Denn dies ist für die Dorfgemeinschaft ein großartiges Projekt, welches für die traditionellen Feste wie Osterfeuer oder Kirmes, welche nach fünf Jahren Pause jetzt auf Wunsch der Bevölkerung wieder neu auflebt, wie geschaffen. Dieses Projekt soll aus voller Eigenfinanzierung durch Kredite von Vereinen, Gruppen oder auch Einzelpersonen sowie aus Spenden z.B. Gewerbebetriebe usw. gedeckt werden.
Die Dorfkirche mit Kirchplatz und dem um- und neugestalteten „Heinrich-Schröder-Haus“ ist eine gelungene Kombination und ein prägendes Dorfbild. Durch die kombinierte Finanzierung dieser Umbaumaßnahme bietet das Haus Nutzungsangebot für den Spielkreis, den Ortsbeirat, die Vereine aber auch kostengünstige Übernachtungsmöglichkeiten mit 24 Betten für Schüleraustausch, Vereinspartnerschaften oder für Privatübernachtungen z.B. bei großen Feierlichkeiten.
Das Dorf Altenstädt hat in den letzten 15 Jahren ca. 20% Neubürgerzuwachs bekommen. Durch ein gutes und aktuelles Angebot für Kinder jeden Alters (von zwei bis Jugendalter) ist das Durchschnittsalter der Bevölkerung eher jung zu nennen. Hierzu gehören auch Bürger die aus Russland gekommen sind. Ein gutes Beispiel für die gute Eingliederung im Dorf konnte bei der Bereisung der Bewertungskommission festgestellt werden. Frau Letkemann (eine Russlanddeutsche Bürgerin) ist die neue Hausmeisterin für das Dorfgemeinschaftshaus. Sie wohnt seit 15 Jahren im Ort, den sie ihre zweite Heimat nennt. Die Grünanlage rund um den Parkplatz des Dorfgemeinschaftshauses, der ebenfalls durch Eigenleistungen gepflastert wurde, wird als Patenschaft von Familie Letkemann gepflegt. Alle Neubürger werden vom Ortsvorsteher persönlich begrüßt (mit Begrüßungsschreiben, Vereinsliste und einer Übersicht der Gewerbetreibenden).

Alles in Allem hat Altenstädt durch die Dorferneuerung enorm an Lebensqualität gewonnen. Die GV wäre hierbei allerdings als Manko zu bezeichnen. Jedoch sind die Einkaufsmöglichkeiten in den benachbarten Orten wie Balhorn, Bad Emstal oder auch Wolfhagen nur wenige Autominuten entfernt, sodass es auch zumutbar ist, dort seine Einkäufe zu tätigen.
Eine alteingesessene Metzgerei hat ein erweitertes Angebot für den täglichen Bedarf in seinem Laden. Daneben gibt es dort eine Poststelle und eine Bankauszahlungsstelle. Der ÖPVN wird zusätzlich durch ein Anrufsammeltaxi der Stadt Naumburg unterstützt.

3. Baugestaltung des Ortes
Die Neugestaltung des Dorfplatzes ist im großen und ganzen abgeschlossen, eine Spielfläche wurde noch gepflastert, das Backhaus erhält z.Zt. einen „Holzstall“ als Anbau, dieser wird in Eigenleistung errichtet. Somit ist im Rahmen der Dorferneuerung ein Multifunktionsplatz mit Bushaltestelle, Spielplatz, Backhaus, Technikhaus und verschiedenen Spielfeldern entstanden und der Örtlichkeit mit seinen angrenzenden Fachwerkhäusern gestalterisch und im Sinne der Denkmalpflege gut angepasst.
Ein weiteres Projekt, der Neubau des Parkplatzes am Dorfgemeinschaftshaus mit Ökopflaster, fand seinen positiven Abschluss. In Eigenleistung fertiggestellt wurde ebenfalls der Maschinenwaschplatz mit Technikhaus mit rotem Satteldach.
Dagegen konnte die Maßnahme „Fledermausturm“ noch nicht realisiert werden.
Am Ortsrand ist der Bau einer Grillhütte mit Toilettenanlage geplant, in Kombination mit dem Festplatz eine gelungene Lösung.
Ein weiteres Projekt steht mit dem Umbau des Sportlerheimes an.
Ein Spielplatz mit Holzspielgeräten ist in einem alten Eichenbaumbestand sehr gut integriert.
In der Altortslage sind die Baulücken geschlossen, Scheunen zu Wohnzwecken umgebaut, sodass kein Leerstand von Gebäuden besteht. Die ehemalige Milchannahmestelle wird heute z.B. von einer Schreinerei genutzt, die Dachflächen auf der Südseite sind mit einer Fotovoltaikanlage versehen.
Die bauliche dörfliche Struktur hat sich durch die vielen Sanierungsmaßnahmen im Rahmen der Dorferneuerung positiv verändert und das Ortsbild erheblich aufgewertet.
Dazu hat auch der Straßenneubau mit Pflasterrinnen, Gehwegen und Baumpflanzungen beigetragen.
Die Neubaugebiete im Anschluss an die Altortslage haben zur Abrundung des Ortes geführt und sind in ihrer Gestaltung dem Ortsbild angepasst.
In Eigeninitiative der Bewohner wurde ein kleiner Platz angelegt und mit Gehölzen bepflanzt.
Im Neubaugebiet „Schöne Aussicht“ sind noch einige Bauplätze frei.
Der Ort ist über den Schulbus und ÖPVN-Anbindung, Anrufsammeltaxi der Stadt Naumburg angeschlossen.

4. Grüngestaltung des Ortes
Gestaltung, Nutzung und Pflege von Grünflächen im öffentlichen Bereich:
In Altenstädt wird die Gemeinschaft großgeschrieben, zahlreiche Projekte werden in einer Gemeinschaftsleistung des Ortes umgesetzt und betreut. Die öffentlichen Grünanlagen befinden sich in einem sehr gepflegten Zustand. Hierfür sind die zahlreichen Pflegepatenschaften die es im Ort gibt verantwortlich, die Stadt Naumburg wird somit entlastet. Die öffentlichen Grünflächen und Außenanlagen der Gebäude sind mit standortgerechten Laubgehölzen bestanden, in der Regel sind Linden gepflanzt, z.B. am Dorfgemeinschaftshaus, am Dorfplatz oder als Straßenbegleitgrün.
Auf Initiative von Anwohnern wurde in der Akazienstraße eine unansehnliche Grünfläche mit Bodendeckern bepflanzt und ein Ahornbaum mit einer Bank versehen.
Auch der örtliche Friedhof konnte von der Eigenleistung der Altenstädter Bürger profitieren, so wurden Verschönerungsarbeiten durch die ortsansässige Rentnergruppe „50+“ durchgeführt.
Die Begrünung des Dorfplatzes in der Ortsmitte ist ausreichend und nicht überhäuft, die beiden vorhandenen Gebäude, Technikhaus und Buswartehaus, könnten jedoch durch Fassadenbegrünungen oder Ranker, evtl. in Verbindung mit einer Pergola aufgewertet werden.
Die Kleinkinderspielgruppe „Kinderland“ hat sich südlich der Dorfkirche einen kleinen provisorischen Spielplatz eingerichtet, bei schönem Wetter können die Kinder im Freien spielen. Sollte der Platz ständig genutzt werden, wäre eine Aufwertung durch entsprechende Begrünung, z.B. Bodendecker, Sträucher und eine Bank sinnvoll.
Vor 3 Jahren wurde die Idee und das Erste Pflanzresultat vom Naschgarten auf der Kleinen Hardt vorgestellt, mittlerweile hat sich die Einrichtung in der Praxis bewährt. In diesem Jahr wurde ein Zaun angebracht, als Gestaltungsvorschlag wäre ein senkrechter Lattenzaun besser gewesen, er hätte sich besser angepasst.
Gestaltung, Nutzung und Pflege von Grünflächen im privaten Bereich:
Nicht nur im öffentlichen Bereich sondern auch im privaten Umfeld der Altenstädterinnen und Altenstädter ist ein lobenswerter Umgang bei der Gestaltung und Pflege von Grünflächen festzustellen. Die innerörtlichen Vor- und Hausgärten sind zum Teil als Bauerngärten angelegt, die Hausfassaden sind begrünt sowie Haus- und Hofbäume gepflanzt, beispielhaft sei hier die Teichstraße genannt. Um so bemerkenswerter ist dies, da es im Stadtgebiet Naumburg keine Jubiläumsbäume mehr für besondere Anlässe von der Stadt gibt z.B. für Runde Geburtstage, Geburten, Hochzeiten.

5. Dorf in der Landschaft
Da die Ortschaft landwirtschaftlich geprägt ist, finden sich nur vereinzelte Biotopstrukturen innerhalb der Gemarkung. Hier wurde jedoch in der Vergangenheit sehr viel Arbeit in eine Aufwertung der Agrarlandschaft investiert. Obstbäume wurden gepflanzt, Streuobstwiesen angelegt, Feuchtbiotope angelegt, die Renaturierung des Karbaches begonnen und Feldholzinseln angelegt. Die geschaffenen Biotope dienen insbesondere der Tierwelt als Nahrungs-, Brut- und Ruhebiotop in einer teilweise ausgeräumten Agrarlandschaft. Besonders ausgeräumte Landschaftsteile befinden sich südöstlich Richtung Bahnlinie und nordöstlich Richtung Istha.
Die Übergänge vom Dorf zur Landschaft könnten im nördlichen Teil des Dorfes, von der Kleinen Hardt beginnend über die Straße Richtung Bründersen bis zur Straße nach Balhorn verbessert werden.
Die Ortseingänge wurden durch hochstämmige Laubbäume betont und schaffen für die Autofahrer ein Torsituation die zur Verringerung der Geschwindigkeit beitragen soll.
Der im Außenbereich liegende Maschinenwaschplatz ist erst frisch bepflanzt, die Pflanzenauswahl aus Vogelbeeren, Sträuchern und Bodendeckern lässt den Platz in ein Paar Jahren fast in der Landschaft verschwinden.

 

Siegerehrung in Ehrsten – Altenstädt Gewinner beim Wettbewerb „Unser Dorf“!
Nun war es soweit: Der im Sommer durchgeführte Landeswettbewerb „Unser Dorf“ auf Landkreisebene fand mit der Siegerehrung im Caldener Stadtteil Ehrsten seinen Abschluss!
Ein Delegation um Ortsvorsteher Bernd Ritter, seinem Stellvertreter Hans Franke und  Stadtrat Heinrich Wicke konnten sich in der dortigen Kulturscheune nicht nur über die Siegerurkunde und den Scheck über 2.400,-€ freuen, sondern auch über ein abwechslungsreiches Programm.
Dazu trug auch das Siegerdorf Altenstädt bei: Zwei „Ahlenstädder Schnuddeltanten“ hatten sich angesagt. Maria Kimm und Anneliese Ritter hatten extra zu diesem Anlass einen Sketch geschrieben, der bei den Zuhörern bestens ankam. Zum Abschluss sangen die beiden noch mit Unterstützung durch Helmut Ritter (Schifferklavier) das Altenstädter Lied.

Ortsvorsteher Bernd Ritter nahm dann die Siegerehrung durch Landrat Dr. Udo Schlitzberger entgegen und bedankte sich im Namen aller Altenstädter und der Stadt Naumburg für den ersten Preis.
Der Sieg bedeutet aber auch wieder eine neue Herausforderung: Nun geht es in 2006 in den Landesentscheid!
Der Ortsbeirat wird im Januar mit den Vorbereitungen beginnen und sich noch genau das Bewertungsprotokoll ansehen müssen, denn 13,75 Punkte fehlten noch an der zu erreichenden Gesamtpunktzahl von 100

12_11_2005 007NET
12_11_2005 008NET

Delegation: 16 Altenstädter nahmen in Calden-Ersten teil

Gespannt warten die Gäste auf den Start

12_11_2005 011NET

“Brass for fun” aus Ehrsten eröffnen die Preisverleihung

12_11_2005 016NET
12_11_2005 017NET

Anneliese Ritter und Maria Kimm reden über Altenstädt und andere Dinge

12_11_2005 028NET

Zwei Ahlenstädder Schnuddeltanten gebe ihr Bestes

12_11_2005 025NET

Das Ahlenstädder Lied - unterstützt durch Helmut Ritter

12_11_2005 029NET

Ortsvorsteher Bernd Ritter sagt Danke

Preisverleihung: Bernd Ritter und Udo Schlitzberger

12_11_2005 031NET

Gruppenfoto mit den Siegerdörfern

12_11_2005 032NET 12_11_2005 033NET

Gut gelaufen - Hallo durch die Landtagsabgeordnete Brigitte Hofmeyer

12_11_2005 035Schake1

Hilfe: nun müssen die Altenstädter noch mal ran: der Wolfhager Bürgermeister hat sich festgefahren

12_11_2005 037Schake

Glücklich und lächelnd wie immer : Reinhard Schaake nach erfolgreicher "Stützung"!

 

Landrat besucht Altenstädt

Landrat Dr. Udo Schlitzberger wollte sich gerne das Siegerdorf Altenstädt etwas genauer anschauen. Er kam deshalb am Donnerstag, den 27. Oktober um 16.00 Uhr  zum Backhaus. Weitere Gäste: Ute Raband vom Verein Region Kassel-Land, Christian Primus und Peter Nissen vom Amt für den ländlichen Raum, Harald Kühlborn, Pressesprecher des Kreises sowie Reinhard Michel von der HNA. Bürgermeister Jürgen Matzath war ebenso präsent wie einige Altenstädter Bürgerinnen und Bürger, die sich für den Besuch interessierten.
Nach kurzer Begrüßung durch Ortsvorsteher Bernd Ritter und einleitenden Worten durch Landrat Schlitzberger gab es bei Kaffee und Kuchen den ersten Dialog, bevor ein kurzer Rundgang durch den Ortskern folgte. Anschließend war noch etwas Zeit, bei Rotwein über Geschichte und Zukunft zu plaudern

27_10_2005 022

Begrüßung und Geschenk für die Gäste: Bernd Ritter verteilt Altenstädt-Tassen und Postkarten an die Gäste

27_10_2005 023

Wortgewandt wie man ihn kennt: Landrat Dr. Udo Schlitzberger.

27_10_2005 027

Schandpfahl mit "veruteilten" Landrat und Ortsvorsteher

27_10_2005 036.lnk

Gedenkstein zur 1150-Jahrfeier - auch hierüber wusste der Landrat einiges zu erzählen!

27_10_2005 028

(Schaden)-Freude bei den übrigen Gästen

27_10_2005 029

Kirchturm sorgte für besondere Beachtung beim Landrat.

27_10_2005 036

Planungen: Hans Franke und Heinrich Wicke erläutern das Brunnenprojekt.

Pressemitteilung Landkreis Kassel, 11.11.2005
Altenstädt für den europäischen Dorferneuerungspreis angemeldet
Der Naumburger Stadtteil Altenstädt, der gerade den ersten Preis im Regionalwettbewerb „Unser Dorf" in der Gruppe der Orte mit Dorferneuerung gewonnen hat, wurde vom Landkreis Kassel für den europäischen Dorferneuerungspreis 2006 bei der Investitionsbank Hessen ange- meldet. „Das Motto des von der Arbeitsgemeinschaft Landentwicklung und Dorferneuerung ausgeschriebenen Wettbewerbs lautet im nächsten Jahr Wandel als Chance und die vielfälti- gen Initiativen der Altenstädter Bevölkerung passen aus meiner Sicht hier sehr gut," begründe- te Landrat Dr. Udo Schlitzberger die Anmeldung.
Mit dem Europäischen Dorferneuerungspreis zeichnet die Europäische Arbeitsgemeinschaft Landentwicklung und Dorferneuerung besonders herausragende und beispielhafte Aktivitäten und Initiativen aus, die gemäß dem „Leitbild für Landentwicklung und Dorferneuerung in Euro- pa" und im Sinne der Lokalen Agenda 21 mit dem Ziel einer nachhaltigen Stärkung der Zu- kunftsfähigkeit ländlicher Räume gesetzt werden. Das Motto des Wettbewerbes „Wandel als Chance" forciert jene Dörfer und ländlichen Kommunen in Europa, die die vielfältigen Verände- rungen und Umbrüche, die die dörfliche Lebenswelt aktuell und in den nächsten Jahrzehnten prägen, als chancenreiche Herausforderung erkannt haben, der es sich mit gegenwartsbeja- henden und zukunftsmutigen Projekten sowie Netzwerkorientierung und Kooperationsbereit- schaft zu stellen gilt.
Dr. Schlitzberger: „Altenstädt hat nicht zuletzt im Rahmen des Wettbewerbs Unser Dorf 2005 gezeigt, dass es sich den Problemstellungen der dörflichen Gemeinschaft und Entwicklung stellt."
Die Dorfgemeinschaft sei in der Lage, zukunftsträchtige Perspektiven zu entwickeln. Dabei spielten Eigeninitiative und Integration der gesamten Dorfbevölkerung in den Veränderungspro- zess eine wesentliche Rolle, so der Landrat weiter. Mit der Anmeldung Altenstädts würdige der Kreis das Engagement der Bürgerinnen und Bürger.
Pro Bundesland oder vergleichbarer Region darf nur ein Vertreter am Wettbewerb teilnehmen. Das Hessische Wirtschaftsministerium entscheidet, welcher der drei aus Hessen gemeldeten Orte angemeldet wird. Der Einsendeschluss für Bewerbungsunterlagen ist der 3. Februar 2006, im Frühjahr 2006 werden die teilnehmenden Orte von einer Jury besucht und im Herbst 2006 wird der Europäische Dorferneuerungspreis in Sachsen-Anhalt verliehen. Ein Geldpreis ist mit der Prämierung nicht verbunden.
Hintergrund:
Die Europäische ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung wurde 1988 gegründet und ver- steht sich als unbürokratischer Zusammenschluss von Regierungsvertretern, Wissenschaftern sowie Dorferneuerungsexperten und mittlerweile auch Kommunalpolitikern und Repräsentanten von Nichtregierungsorganisationen (NGOs). Sie umfasst zur Zeit europäische Mitgliedsländer bzw. Mitgliedsregionen, nämlich Bayern, Burgenland, die Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens, Hessen, Kärnten, Luxemburg, Niederösterreich, Opeln, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Salzburg, Slowakei, Slowenien, Südtirol, Steiermark, Thüringen, Tirol, Tschechien, Ungarn und Vorarlberg sowie als weitere Mitglieder die Gemeinde Hinterstoder und die Niedersächsische Akademie Ländlicher Raum.


Aufruf auf der HP im Ramen des Dorfentscheids:
Standpunkte: Altenstädter melden sich über Altenstädt zu Wort!
Machen Sie mit!
Wolfgang Löber hat den Anfang gemacht und einfach mal seinen Standpunkt über den Dorfplatz zum Besten gegeben (siehe unten).
Das Besondere: Es geht auch mal positiv - nicht immer nur nörgeln und negativ kritisieren (was natürlich immer noch gern gesehen und gehört wird, wenn es konstruktiv ist).

Also: wenn jemand etwas über Altenstädt zu sagen hat, bitte mailen. Die “Standpunkte” können uns dann auch beim Wettbewerb “Unser Dorf” helfen, eine gute Bewertung zu erzielen!

Sie können aber auch per Formular Ihre Meinung an den Ortsvorsteher übermitteln: zum Formular

Weitere Diskussionsforen finden Sie unter “Aktuelles”

Standpunkte: zum Dorfplatz in Altenstädt
E-Mail von Wolfgang Löber vom 17.2.2005:

Erfolgreiche Dorferneuerungsmaßnahme: Der Dorfplatz in Altenstädt
Eindrücke eines Altenstädter Bürgers
An den Ortsbeirat von Altenstädt
Regionalentwicklung - Kataster
Magistrat der Stadt Naumburg
Der Dorfplatz von Altenstädt war in den letzten Jahren vor der Umgestaltung ein ziemlich ‚toter’ Platz. Außer dass dort die Schulbusse abfuhren und sich ein paar Jugendliche abends im Bushäuschen trafen, hat diesen Platz so gut wie niemand mehr regelmäßig genutzt. Dann entstanden im Arbeitskreis Dorferneuerung vielfältige Ideen, wie dieser Platz wieder zu beleben sei. Vieles konnte nicht umgesetzt werden, doch das Ziel wurde doch weitgehend erreicht.
Wir haben heute einen Platz, der fast ganzjährig viel und gern von Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen genutzt wird. Allein schon die Errichtung der beiden Spielgeräte Rutsche und Karussell werden sehr gut angenommen. Schon morgens zu den Busabfahrtszeiten ist das Karussell beliebter Treffpunkt. Außerdem ist auch zu erwähnen, dass es der Sicherheit der Kinder dient und auch viel angenehmer für sie ist dass die Busse zur Elbetalschule wieder regelmäßig vom Dorfplatz abfahren. Dass man sich dazu durchringen konnte einen Teil des Platzes zu asphaltieren und damit eine gute Oberfläche zum Skaten und einen geeigneten Boden für weitere sportliche Aktivitäten hat, ist sehr anerkennenswert. Eine wesentliche Belebung des Platzes geht auch von der Aufstellung des Basketballkorbes aus. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der Einhaltung der Spielzeiten, gab es im vergangenen Jahr keine nennenswerten Probleme mehr zwischen Spielern und Anwohnern. Lediglich ist zu beobachten dass manchmal Ortsfremde die im H. Schröder Haus untergebracht sind oder im Backhaus ein privates Fest feiern sich nicht immer an die Zeiten halten. Zu erwähnen ist auch, dass sich mit der Möglichkeit des Streetballspielens ein harmonisches Miteinander zwischen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ergeben hat und auch immer wieder auf neue Weise entsteht. Natürlich, wo sich viele treffen und miteinander spielen und Sport treiben da ist auch Leben und manchmal wird es auch mal etwas lauter. Aber in letzter Zeit entsteht  der Eindruck, dass dies auch mittlerweile von den Kritikern nicht mehr nur als störend empfunden wird, sondern dass Viele im Dorf auch mitbekommen: hier ist etwas entstanden, was Vielen Freude macht und ein Treffpunkt für unsere Jugend geworden ist. Auch kommen Jugendliche aus den benachbarten Orten, sie spielen gern mit, somit werden Kontakte geknüpft und viele sagen, dass solch ein Platz in ihrem Ort fehlt und sie somit die Altenstädter regelrecht beneiden um ihren Dorfplatz mit Basketballkorb. Auch die Existenz des Backhauses trägt zur Belebung unseres Dorfplatzes bei. Somit ist das Ziel der Umgestaltung erreicht und alle Altenstädter können sich über das Gelingen freuen.

Startseite   Unser Dorf   Vereine und Kirchen   Gewerbe   Öffentliche Einrichtungen   Politik   Aktuelles   A - Z   Impressum